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    <title type="html">Tage voller Engel - Das Elomaran-Blog</title>
    <subtitle type="html">Das Elomaran-Blog. Mein Autorentagebuch mit allem Freud und Leid, das ich durch die Arbeit an diesem Epos gewinne und erleide. Auch die erste Anlaufquelle, um sich &amp;uuml;ber den Stand der Dinge und wichtige Neuigkeiten zu informieren.</subtitle>
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        <published>2010-08-25T08:12:51Z</published>
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                Es ist vollbracht. <em>Falkenwinter</em> ist, wenn schon noch nicht fertig, dann doch zumindest fertig geplottet. Das klingt jetzt einfacher, als es tatsächlich war: Bis vor wenigen Wochen ging ich ja noch davon aus, daß es sich bei <em>Falkenwinter</em> um das eigenständige vierte Buch handeln würde; als es statt dessen zur zweiten Hälfte des zweiten Buches wurde, habe ich mich entschieden, es an einer deutlich früheren Stelle enden zu lassen als geplant, was sich nicht nur positiv auf den Spannungsbogen auswirkte, sondern auch bedeutete, daß ich fast fertig bin.<br />
Aber mit dem &#8216;fast fertig&#8217; ist das so eine Sache: Natürlich ist klar, daß ein Buch, das von Anfang an als Teil eines Zyklus konzipiert war, nicht am Ende jede einzelne Frage beantwortet haben muß - es geht ja danach noch weiter, und das soll auch der Leser merken. Aber trotzdem muß sich der Kreis schließen, muß ein Sinnabschnitt zu Ende geführt werden, und weder der Leser, noch die Handlung dürfen dabei in der Luft hängen. Eigentlich war ich runter auf zwei Kapitel: Eines, in dem Varyn in Doubladir ankommt, und ein weiteres, in dem er gekrönt wird. Soweit, sogut. Wenn nur Hauptmann Mendrion nicht wäre.<br />
Also Mendrion mal wieder. Nichts als Scherereien hat man mit dem Burschen. Erst geht er verloren, dann schmeißt er mir den Plot durcheinander. Denn ihn im siebten Kapitel erfolgreich mit einem Nebensatz ausbauen, ist ja ganz nett: Aber wenn er dann bis zum Ende des Buches nicht mehr in den Fokus der Erzählung rückt, obwohl er eben noch eine Hauptfigur war, dann geht das so nicht. Mendrion muß wieder vorkommen, und er muß dabei wichtig sein, also am besten in seiner eigenen Perspektive. Schön und gut. Habe ich also einen Mendrion. Was ich nicht hatte, war Plot für ein ganzes Kapitel. Mendrion und Leota bereiten des Begräbnis des Königs vor - 25 Seiten lang? Unmöglich.<br />
Aber einen Abend und eine Runde plotten später sieht das alles schon viel besser aus. Das Kapitel hat Handlung und sogar, aus Mendrions Warte, einen Schlüsselmoment, es ist nicht nur Alibi und Platzhalter, sondern hat Konsequenzen für den Fortgang der Handlung, denn sonst hätte ich es mir gleich ganz sparen können. Außerdem weiß ich, wie das folgende Kapitel - aus Sicht von Hana, und die ersten zehn Seiten davon stehen auch schon - weitergeht und wie ich das Problem löse, daß Hana, hochschwanger und Gefangene ihrer eigenen Kemenate, ein zu stationärer Charakter geworden ist, um wirklich ein Kapitel zu tragen, und die Freifrau tritt dabei auch noch mal auf, was ebenfalls wichtig ist, auch sie soll ja nicht als loses Ende enden.<br />
Und zur guten Letzt kommt dann Varyns Krönung, passenderweise aus seiner eigenen Perspektive: Drei Kapitel, und dann bin ich fertig. Und wenn jetzt irgendwer meint, daß in der Liste Dannen fehlt und vor allem Gaven: Ja. Ich kann nicht mehr jedem die Perspektive geben. Drei Kapitel brauche ich, nicht fünf. Aber ich werde mein bestes geben, die beiden nicht zu kurz kommen zu lassen. Drei Kapitel noch - ich wünschte, sie wären schon fertig. 
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            <name>Elomaran</name>
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        <published>2010-08-12T17:45:08Z</published>
        <updated>2010-08-16T02:56:34Z</updated>
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        <title type="html">Der Tag, an dem Hauptmann Mendrion verlorenging</title>
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                Anfang des Jahres habe ich mich mit Verve und Elan auf <em>Falkenwinter</em> gestürzt und gute 300 Seiten geschrieben, als wäre der Abgrund persönlich hinter meine Seele her, bis mir alles, was mit Varyn zu tun hatte, aus den Ohren rauskam und ich mich lieber mit dem <em>Gefälschten Siegel</em> einer völlig neuen Geschichte zuwandte. Aber nun habe ich neue Perspektiven für die Elomaran und auch wieder Lust und Spaß, an der Geschichte zu arbeiten - aber um den richtigen Anschluß hinzukriegen, hielt ich es für eine gute Idee, erstmal das zu lesen, was ich im Frühling zu Papier gebracht habe. Mich interessierte, wie genau das Verhältnis zwischen Varyn und Dannen war, und welche Rolle Mendrion in <em>Falkenwinter</em> noch gespielt hat: Wenn das jetzt zusammen mit <em>Dämmervogel</em> einen Band ergibt, dann kann der Hauptmann nicht mittendrin plötzlich an Bedeutung verlieren.<br />
Also, alles ab Kapitel Drei nochmal lesen, wobei &#8216;nochmal&#8217; das falsche Wort ist - &#8216;erstmals&#8217; trifft es deutlich besser. Ich hasse meine Texte, wenn sie frisch sind, und ertrage es nicht, sie zu lesen, bevor sie nicht mindestens ein Vierteljahr zum Sacken hatten. Das ist einer der Gründe, warum die Texte auf der Webseite immer so viele Fehler aufweisen - ich jage sie durch die automatisierte Rechtschreibkorrektur und lade sie hoch, in der Hoffnung, daß meine Leser mehr Lust auf den fertigen Text haben als ich. Also las ich von Dannens Hochzeit, ein Kapitel, das ich sehr genoß, und wie Mendrion dem Richter begegnet, woran ich mich schon gar nicht mehr erinnern konnte, und von der großen Schlacht, die plötzlich viel besser gelungen erschien als damals, als sie noch frisch war, und wie Dannen mit seinen verbleibenden Geschwistern in einer Scheune Kriegsrat abhält…<br />
Und dann hing ich heulend am Telefon und rief meinen Freund an, der diese Woche beruflich unterwegs ist und mir nicht wie sonst mit Rat, Tat und freundlich zum Anlehnen gebotener Schulter zur Seite stehen kann. Ich hatte es verbockt. Versaubeutelt. Ruiniert. Ich, die ich sonst meine Plotlinien jongliere, als gebe es nichts Einfacheres und Übersichtlicheresm, hatte einen katastrophalen Anschlußfehler erzeugt, und das Ergebis war: Hauptmann Mendrion ist verschwunden. Spurlos. Eben noch plant Dannen ihn als Infiltrator ein, um dafür zu sorgen, daß Varyn nach Lomar reitet - aber im Kapitel drauf, »Varyn reitet nach Lomar«, das zwar lange fertig ist, es aber noch nicht auf die Webseite geschafft hat, kommt kein Mendrion vor. Er ist weg, wird nicht erwähnt und nicht vermißt. Alles nochmal durchgelesen - ist er vielleicht doch noch dabei, als Dannen heimwärts hetzt? Nein, da ist nur Jaro. Kein Hauptmann Mendrion. Und aus Ausrufen half nichts. Er meldete sich nicht mehr.<br />
Was tun? Das Neunte Kapitel, das ja ohnehin nie an die Öffentlichkeit gekommen ist, neu schreiben? Bei der Vorstellung schüttelt es mich. Ich hasse Neuschreiben, und vor allem basiert alles, was ich danach geplottet habe, auf dem Kapitel in der aktuellen Form, und ein Auftreten Mendrions würde das alles durcheinanderbringen. Nach langem Heulen und Zähneknirschen habe ich dann das Dannen-Kapitel geändert - er stellt jetzt Mendrion doch lieber Leota an die Seite, aus Angst, daß der karrieregeile Hauptmann von Varyn zum General befördert wird und sich danach den Dannen geleisteten Treueschwur an den Hut steckt. Aber trotzdem, daß das nötig war! Daß mir das passieren konnte!<br />
Sack und Asche über mein Haupt. Von nun an werde ich versuchen, meine Texte vielleicht doch mal zu lesen, bevor ein Vierteljahr um ist. Gut genug sind sie ja eigentlich dafür schon. 
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        <published>2010-07-26T21:34:13Z</published>
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        <title type="html">Engelskind und Dämmerwinter</title>
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                Längere Zeit hat sich in diesem Blog nichts getan - der Grund ist, daß ich einiges, was sich hinter den Kulissen zugetragen hat, nicht in die Öffentlichkeit tragen wollte, denn ich erzählte nicht gern von den Mühen meiner Agenten, einen Verlag für die Elomaran zu finden: Nicht, weil ich nicht ganz und gar glücklich mit ihrer Arbeit wäre, im Gegenteil, aber weil es bei laufenden Bewerbungen nicht in die Öffentlichkeit gehört, welche Verlage sich nun interessiert haben und welche nicht. Ich möchte ja keinen Verlagslektor, der hier mitliest, irgendwie beeinflussen, daß er sagt »Hm, wenn ich der letzte Interessent im Rennen bin, dann kann ich ja mit dem Preis noch was runter gehen.« Aber jetzt lehne ich mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, es hat Absagen gegeben, drei Stück und relativ kurz nacheinander, was mir für eine Weile doch etwas die Laune auf meine Engel verhagelt hat. Das ist nicht das Ende aller Tage, und es gibt mehr als drei Verlage in Deutschland, und tatsächlich sind wir, meine Agenten und ich, weiterhin allerbester Hoffnung. Doch manchmal muß man einen Schritt zurückgehen, um das ganze Bild mit etwas Distanz zu betrachten, vor allem, wenn sich eine Tendenz rauskristallisiert.<br />
Ich fasse die drei Absagen mal so zusammen: Dem ersten Verlag war das Werk zu umfangreich, und der Lektor hatte Zweifel, ob die Kombination aus Engeln und High Fantasy gut genug funktionieren würde. Beim zweiten Verlag hat es der Lektorin schlichtweg nicht gefallen. Und dem dritten Verlag waren die Charaktere nun doch eine Spur zu extrem. Nun bin ich ja nicht für meine große Kompromißliebe bekannt. Am Geschmack von Lektoren kommt man nicht vorbei und kann auch nichts drehen, und wären die Figuren pflegeleicht, wären es nicht mehr meine. Aber was die Länge angeht - und damit ist die Anzahl der Bände gemeint - ist die wirklich in Stein gemeißelt? Jetzt kommmt also ein vierter Letor ins Spiel, und der sagt klipp und klar, <em>Engelsschatten</em> endet zu abrupt. Es wird kein Handlungsbogen geschlossen, das Buch hört einfach auf, als habe man ein Buch willkürlich in mehrere Teile geteilt. Und jetzt mal ganz ehrlich, so unter uns: Damit hat er Recht. <br />
Ich bin dann mal in mich gegangen. Der Grund, warum <em>Engelsschatten</em> und <em>Schwanenkind</em> zwei Bücher sind, ist ganz profan. Eigentlich sind es mehrere Gründe, und sie sind alle profan. Ich habe damals, Anno 2000, meine Bücher immer im Copyshop binden lassen. Und das ging nur bis knapp 300 Seiten, was darüber hinausging, fiel beim Aufschlagen auseinander. Außerdem hing ich mit der Arbeit an der <em>Spinnwebstadt</em> und wollte endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis haben. Und so erklärte ich nach elf Kapiteln <em>Engelsschatten</em> für vollendet. Ich hatte einen knackigen Cliffhanger, von dem ich dachte, daß die Leser dann nach dem nächsten Band nur so lechzen würde, so wie ich es von vielen Fantasyserien, die ich gelesen hatte, kannte. Was ich nicht realisierte war, wie jene Cliffhanger zustande kamen: Nämlich, daß diese Schnitte oft willkürlich entstanden, wenn ein dickeres englisches Buch in Deutschland in mehreren Teilen veröffentlicht wurde. Natürlich will ich es als Autor einem Leser nicht zu einfach machen, mit Band Zwei eines Mehrteilers einzusteigen: Der soll sich gefälligst Band Eins kaufen oder ausleihen und damit anfangen. <br />
 <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/07/Engelskind-und-Daemmerwinter.php#extended">"Engelskind und Dämmerwinter" vollständig lesen</a>
            </div>
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        <dc:subject>Agentur</dc:subject>
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        <published>2010-04-08T14:16:37Z</published>
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        <title type="html">Siebtes Kapitel: Erster sein</title>
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                Eigentlich ist dieses Kapitel schon seit ein paar Tagen fertig, aber irgendwie habe ich es nie geschafft, es fertigzumachen und auf die Webseite hochzuladen - für wen auch, dachte ich, liest ja sowieso keiner&hellip; Aber dann bekam ich heute eine Mail von einer Leserin, einer echten Leserin, die auch die letzten Kapitel von <em>Falkenwinter</em>, die in den letzten Wochen entstanden sind, gelesen hat. Sie war nach meiner Ankündigung, die Elomaran eine Weile ruhen zu lassen, beunruhigt, und hat mich damit zutiefst gerührt. Denn so gut ich im Moment auch mit meiner Arbeit am <em>Gefälschten Siegel</em> vorankomme - dazu später mehr - werde ich doch in der nächsten Woche oder so zu <em>Falkenwinter</em> zurückkehren. Schließlich habe ich eine selbstgesetzte Deadline zu halten.<br />
Dieses Kapitel nun, das siebte, habe ich angefangen, als ich mit dem sechsten einfach nicht weiterkam und mein Freund dienstlich in Schweden war, also für militärische Plothilfe nicht zur Verfügung stand - mit schlechtem Gewissen, weil ich doch eigentlich immer kontinuierlich arbeiten will. Aber wenn man das Fünfte Buch vor dem Vierten anfängt, ist so eine kleine Schummelei auch mal erlaubt, <em>n&#8217;est-ce pas?</em>. Jetzt gibt es also ein Wiedersehen mit Dannen, am Ende gibt es eine Eskalation, die ich selbst so nicht vorhergesehen habe - ich bin froh, danach eine Pause eingelegt zu haben, auch wenn ich mit langsam Gedanken machen muß, wie das nun mit Varyn und Gaven weitergeht. Vor allem mit Gaven - der war in <em>Dämmervogel</em> noch fast eine gleichberechtigte Hauptfigur neben Varyn, nun ist seine Wichtigkeit deutlich reduziert, so sehr, daß ich mich manchmal fragen muß, was ich denn nun mit ihm mache. An seine Stelle als zweitwichtigster Charakter ist nun Dannen gerückt, um den ich mir zwar wenig Sorgen machen muß, der aber nicht jene Leichtigkeit verbreitet, für die wir Gavens Perspektive immer geliebt haben. Unterm Strich heißt das, daß <em>Falkenwinter</em> deutlich trübsinniger und schwerer zu verdauen wird als <em>Dämmervogel</em>, und wie das dann mit der Leserverträglichkeit aussieht, wird sich zeigen. <br />
Aber zumindest eine gibt es ja jetzt, von der ich weiß, daß sie auf eine Fortsetzung der Geschichte wartet. Das, und meine brave neue Betaleserin, von der nach nur ein paar Tagen die erste Analyse und Einschätzung zurückkam - das macht das Schreiben wieder zur Freude. Und für alle anderen, die nur darauf warten, angefixt zu werden, ist hier nun auch endlich das <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.elomaran.de/falkenwinter/07_sabotage.php']);"  class="text" href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/07_sabotage.php">Siebte Kapitel</a>. 
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        <published>2010-03-29T19:18:47Z</published>
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        <title type="html">Neu! Das Gefälschte Siegel</title>
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                Wie ich schon sagte, brauche ich eine Elomaran-Pause. Auch wenn mir das siebte Kapitel im Moment ganz gut gefällt und die Arbeit nicht schlecht von der Hand geht - Dannen ist doch recht pflegeleicht, und auch das Kriegsgetümmel habe ich jetzt erstmal hinter mir gelassen. Aber ich sehne mich danach, etwas anderes zu machen, und ich würde tatsächlich gerne mal wieder ganz klassische Fantasy schreiben. Richtig untrendige Sword-and-Sorcery-Geschichte, wie ich sie früher in Stapeln verschlungen habe. Und heute kam mir dann auch in den Kopf, was ich gerne schreiben würde: <em>Das Gefälschte Siegel</em>.<br />
Wer dieses Blog seit Anfang an verfolgt, also jetzt seit vier Jahren, dem wird dieser Titel bekannt vorkommen. Damals plante ich einen Genremix mit Namen <a href="http://blog.elomaran.de/archives/2006/02/Die-Welt-in-der-Wuehlkiste.php" class="text"><em>Die Welt in der Wühlkiste</em></a>, in dem eine Buchhändlerin in einen Fantasyroman versetzt wird. Das hat nicht geklappt. Meine Heldin machte keinen Spaß, und die schöne Hintergrundgeschichte konnte ich nur mit zynischem Auge nacherzählen, wodurch zu vieles verlorengegangen ist. Nach ganzen elf Seiten habe ich das Projekt zu Grabe getragen. Und das war es dann, für die nächsten vier Jahre.<br />
Aber ganz ehrlich? Die Idee war nicht schlecht, ich meine die Idee des Buches im Buch. Klassisch, aber nicht abgedroschen. Eine Grundidee, aus der man viel machen kann, ganz klassisch, ohne Vampire, ohne Engel. Dafür mit einem bösen Erzirgendwas, der endlich einen Namen braucht, weil der Arbeitsname Gunnar dann doch zu flapsig klingt, mit drei tapferen Helden, die ihre kleinen und großen Geheimnisse und Probleme haben, das ganze vor einem bezaubernden Pseudorenaissancehintergrund, mit einer Welt, die ich mir noch ausdenken darf, ohne mir zuviel Arbeit machen zu müssen… <br />
Hier nochmal der Plot im Schnelldurchlauf: Der Dämon <s>Gunnar</s> ist tot, besiegt vor tausend Jahren, gebannt in magische Runen auf einem Pergament, das man aus seiner eigenen Haut gemacht hat, das Ganze versiegelt, bis jemand feststellt, es ist nicht mehr das ursprüngliche Siegel. Drei tapfere Helden - die weiße Zauberin Enid, ein noch namenloser Schwertmeister und der sanftmütige Diplomat Prinz Tymur Damarel - werden ausgeschickt, herauiszufinden, ob der Dämon noch im Pergament sitzt oder längst wieder sein Unwesen treibt. Es hilft dem Plot, daß Tymur nebenbei ein ausgebildeter Assassine bist, und ich werde viel Spaß mit der klassischen Konstellation haben - gebt mir nur ein paar Tage, dann habe ich auch mehr Handlung und weniger Blah.<br />
Ach, ich will das schreiben, so gerne schreiben… Aber ich ahne, ich werde mich dann doch der Pflicht beugen und an <em>Falkenwinter</em> weiterarbeiten. 
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        <published>2010-03-27T20:58:52Z</published>
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                Ich habe es ja schon im letzten Eintrag angedeutet: Die Arbeit an den <em>Chroniken der Elomaran</em> fühlt sich im Moment sehr nach Arbeit an, aber ich werfe nicht die Flinte ins Korn, sondern kämpfe mich mit dem Kopf voran durch diese Durststrecke. Und so habe ich nun das nächste Kapitel fertiggestellt, das dritte, seit Christoph mit mir den Plot durchgeplant hat, und von der damals erstellten Liste habe ich inzwischen die Hälfte abgearbeitet. Das bedeutet, ich bin an einer Stelle in <em>Falkenwinter</em> angekommen, von der ich gedacht habe, sie würde irgendwo am Anfang stattfinden (ursprünglich hatte ich sogar mal geplant, das noch in <em>Dämmervogel</em> reinzunehmen, aber das machte keinen Sinn), statt dessen aber gut die Mitte des Buches darstellt. Ich bin noch nicht ganz sicher, aber ich glaube, das Buch ist jetzt halb fertig, ebenso wie die Zeit zwischen Jahresbeginn und Sommer jetzt gut halb rum ist.<br />
Nach dem actiongeladenen fünften Kapitel mit seinen Schlachten, Blitz und Donner, ist das sechste dann wieder typischer für mich und stellenweise recht statisch geraten, und ob es mir gefällt, kann ich noch nicht beurteilen. Es hat viel Varyn, der viel denkt und zaudert, und ich mußte mir relativ schnell vier Generäle aus den Rippen schneiden, die zwar nur Nebenrollen spielen, aber trotzdem eigene Namen brauchen - da habe ich mich kurzerhand auf mein Hobby, den Eurovision Song Contest, besonnen, und mir von den Bandmitgliedern der bosnischen Gruppe Regina, die letztes Jahr in cremeweißen Uniformen à la Napoleon aufgetreten waren und darum zur militärischen Tendenz passen, die Vornamen ausgeborgt. Also, nicht alle, ich will ja nicht, daß die mich mal aus Sarajewo abmahnen, aber zumindest inspirieren habe ich mich lassen, und dann ging es darum, die neubenamten Generäle nicht wieder durcheinanderzubringen - es ging ja nicht an, wenn der Skeptiker eine halbe Seite später Varyn erklärt, was ein Engelsurteil ist.<br />
Zwischendurch habe ich so sehr gehangen, daß ich etwas getan habe, was ich eigentlich nie mehr machen wollte: Ich habe das Kapitel liegen lassen und mit dem nächsten angefangen. Zum Glück habe ich mir dann doch den Tritt gegeben, erst einmal das sechste Kapitel fertigzuschreiben, ich will schließlich nicht, daß mitten im Buch ein Loch klafft; es reicht schon, daß ich das fünfte Buch vor dem vierten angefangen habe, ein Fakt, der gegen Ende des Jahres endgültig passé sein soll, wenn beide Bücher fertig sind und ich mich an Band sechs mache. Aber noch ist es nicht so weit. Noch stecke ich mitten in <em>Falkenwinter</em>. Und egal, ob das nur eine Übergangsversion ist oder doch schon die Endfassung, hier ist nun das <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.elomaran.de/falkenwinter/06_generaele.php']);"  href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/06_generaele.php" class="text">Sechste Kapitel</a>. 
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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/03/Aus-den-Ohren,-aus-dem-Sinn.php" rel="alternate" title="Aus den Ohren, aus dem Sinn" />
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        <published>2010-03-26T13:11:00Z</published>
        <updated>2010-03-27T20:48:33Z</updated>
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        <title type="html">Aus den Ohren, aus dem Sinn</title>
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                Nicht weniger als zweihundertdreißig Seiten habe ich seit Anfang des Jahres für <em>Falkenwinter</em> zu Papier gebracht, und man sollte meinen, daß ich gut im Rennen bin und meinem Ziel, das Buch im Sommer fertig zu haben, einen Schritt näher. Aber auf einem ganz anderen Blatt steht das Vergnügen. Und bei allem Erfolg ist es damit im Moment nicht weit her. Die Kapitel, die ich zur Zeit schreibe, fühlen sich an, als wären sie nur Platzhalter für andere, bessere Texte, die ich irgendwann einmal schreiben werde. Die Luft ist halbwegst raus, und eigentlich bräuchte ich eine längere Pause, um Abstand von den Elomaran zu gewinnen, meinen Plot in Ruhe durchzuplanen und mein Herz wieder in die Sache zu stecken.<br />
Aber einfach nichts schreiben, das kann ich mir nicht erlauben. Ich habe den T12 ins Leben gerufen, ich habe mich mit einem Ziel von 410.000 Wörtern verschrieben, und nicht nur weil ich mit gutem Vorbild vorangehen muß und mich mit Katharina &raquo;Elena&laquo; Stegen in erbittertem Kampf um die Wortzahlen befinde, muß ich am Ball bleiben. Denn ich ahne, sobald ich das einmal einreißen lasse, komme ich nie wieder in den Rhythmus rein. Also muß ich schreiben, schreiben, schreiben.<br />
Bleibt also nur, etwas anderes zu schreiben. Und das wäre mir eigentlich ganz lieb. Die <em>Gauklerinsel</em>, mein Nanowrimo-Projekt vom vergangenen Jahr, geht mir nicht aus dem Kopf und nicht aus dem Herzen. Wenn ich nachts im Bett liege und nach dem Schlaf suche, spiele ich im Kopf kleine Szenen mit Roashan und Shaun, den beiden liebenswert-verkrachten Antihelden, durch. Wenn ich könnte, würde ich die Elomaran links liegen lassen und an der <em>Gauklerinsel</em> weiterschreiben, bis diese ebenso geniale wie zielgruppen- und marktchancenlose Werk fertig ist. Aber ich kann nicht. Denn leider, bei aller Motivation, habe ich keinen Plot mehr. Ähnlich meinem ersten Fantasyroman, den ich Anfang der Neunziger in den Teich gesetzt habe, sitzen alle meine Helden in einer finsteren Zitadelle fest, und da ich keine Ahnung habe, wie sie da wieder rauskommen sollen oder auch nur, wie es da drinnen aussieht, geht es da gerade nicht weiter. Vielleicht im Sommer, oder im Herbst, aber nicht jetzt.<br />
Was bleibt sonst noch? <em>Lichtland</em>, noch ein ehemaliges Nanoprojekt, an dem mein Herz hängt, habe ich vor zwei Jahren gegen die Wand gefahren und müßte es wohl komplett von vorne schreiben, um es zu retten. Und <em>Geisterlied</em>, ein Jugendbuch, mit dem ich 2008 im Nanowrimo gescheitert bin, will ich schrecklich gerne schreiben, fürchte aber, ich bin noch nicht soweit, es diesmal zu schaffen. Zu kostbar ist diese Geschichte, als daß ich sie riskieren und ruinieren möchte. Also, was bleibt mir? Ich beiße in den sauren Apfel und schreibe brav an <em>Falkenwinter</em> weiter. Auch wenn es mir aus den Ohren rauskommt. Und irgendwann, hoffe ich, kommt mein Herz auch wieder mit. 
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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/03/Fuenftes-Kapitel-Ein-Koenigreich-fuer-ein-Schwert.php" rel="alternate" title="Fünftes Kapitel: Ein Königreich für ein Schwert" />
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            <name>Elomaran</name>
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        <published>2010-03-13T22:07:48Z</published>
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        <title type="html">Fünftes Kapitel: Ein Königreich für ein Schwert</title>
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                Ich kann nicht behaupten, daß ich mich nicht auf dieses Kapitel gefreut habe. Es enthält die allererste Szene, die mir überhaupt für <em>Falkenwinter</em> eingefallen ist, und natürlich handelt es sich dabei um eine Schlüsselszene, vielleicht die wichtigste des ganzen Buches. Seit mindestens fünf Jahren hatte ich sie im Kopf und wollte sie endlich loswerden. Dazu noch ein Wiedersehen mit Gaven, der immer besonderen Spaß macht und die Schreiberei einfach&#8230; Wie es statt dessen abgelaufen ist, habe ich im letzten Blogeintrag geschildert, und besser geworden ist es danach nicht. Nun kann ich aber endlich vermelden, daß ich das fünfte Kapitel fertig habe. <br />
Ob es mir am Ende gelungen ist, kann ich nicht sagen. Ich habe eine Abscheu gegen frischgeschriebenes und kann mich nicht gut dazu bringen, ein Kapitel direkt nach seiner Fertigstellung zu lesen, das muß erst einmal eine Weile sacken. Für die Rechtschreibkorrektur reicht es, unter Qualen, aber alle Detailarbeit kann erst später kommen, am besten dann, wenn das ganze Buch fertig vor mir liegt und ich die Möglichkeit habe, das ganze Bild zu betrachten. Früher war das anders, da habe ich jede Szene, die ich am Vorabend geschrieben habe, am anderen Morgen im Bus nochmal gelesen und am besten gleich noch zwei Freundinnen vorgeführt, aber das ist schon lange her, und obwohl ich nicht mehr jeden Satz dreimal durchkaue, finde ich, daß ich heute besser bin als damals. Wenn ich meine Sachen denn lese, heißt das&hellip;<br />
Ja, ich darf mich nicht beschweren, wenn ich noch nicht einmal selbst meine Szenen lesen mag, wer sollte es dann tun, aber dafür habe ich ja auch die Arbeit, sie zu schreiben. Und Arbeit war es diesmal wirklich. Dafür habe ich mehr denn je von meiner neuen Art zu schreiben, nicht mehr unumstößlich per Hand, sondern direkt am PC, profitiert. Dieses Hin- und Hergeschiebe von Sätzen, Absätzen und Szenen wäre handschriftlich niemals möglich gewesen. Und auch nicht, daß ich in diesem Jahr schon über 200 Seiten an den Elomaran geschrieben habel. <br />
Jetzt geht also mit <em>Falkenwinter</em> die Reise ins Ungewisse los, dorthin, wo ich zwar eine gewisse Vorstellung vom Plot habe, aber alle Details auf Christophs Mist gewachsen sind und nicht auf meinem, ich muß hier fragen und da fragen, was gemeint ist, wenn ich meine Notizen lese. und zu allem Überfluß fliegt er jetzt für ein paar Tage nach Schweden und läßt mich mit meinem Buch allein. Sicherlich eine gute Sache, denn so kann ich mich wieder darauf konzentrieren, daß es mein Buch ist, mein eigenes und nicht das meines Freundes, und wieder eins werden mit meinen Charakteren. Dem Rest der Welt lasse ich bis dahin das neue Kapitel, in dem ich einen Krieg im kleinen schildere und trotzdem viel Blut vergieße, dessen Titel ich sehr mag, und in dem Gaven die schärfsten Augen der Welt hat: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.elomaran.de/falkenwinter/05_schwert.php']);"  href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/05_schwert.php" class="text">Fünftes Kapitel</a> 
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        <published>2010-03-06T16:00:46Z</published>
        <updated>2010-03-06T21:24:14Z</updated>
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        <title type="html">Hin und Heer</title>
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                Oh. Mein. Gott. Was habe ich mir nur angetan? Ich bin nicht für den Krieg geschaffen, auch nicht als Autorin. Jeden Tag habe ich Lust, die Brocken hinzuschmeißen - <em>Falkenwinter</em> macht mich fertig, und zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann ich mir nicht vorstellen, daß ich dieses Buch fertigstellen kann. Ich bin im fünften Kapitel, das ist das erste Kapitel, das ich für dieses Buch überhaupt im Kopf hatte und von dem ich annahm, es genau und durch und durch geplottet vor Augen zu haben. Es enthält den entscheidenden Wendepunkt in Varyns Leben, die Schlüsselszene schlechthin (und das im Wortsinn, aber wenn ich das jetzt erkläre, habe ich später einen Knalleffekt weniger), es ist so unglaublich wichtig, und von Anfang an war geplant, es aus Gavens Sicht zu schreiben, einer Perspektive, die immer funktioniert und die man einfach laufen zu lassen braucht - und es funktioniert nicht.<br />
Ich habe etwas tun müssen, das ich in zehn Elomaran-Jahren noch nie getan habe, seit ich im März 2000 den Anfang des zweiten Kapitels von <em>Engelsschatten</em> zweimal angefangen habe. Aber diesmal geht es nicht um eine halbe Seite, oder um drei, sondern gleich zehn. Vom Kapitel Fünf gibt es zwei Versionen, A und B, und dauernd muß ich Text von der finalen Version in die Wegwerfversion schieben, und es wird immer noch nicht gut. Mein Problem ist meine militärische Unerfahrenheit. Ich versuche, mir alles von Christoph erklären zu lassen, merke mir alles, und versuche dann, jedes Detail in die Geschichte einzubauen - das Ergebnis wurde ein seelenloses Stück Müll, leblos und lieblos, und ausgerechnet Gaven, mein pflegeleichtester Charakter, verweigerte sich mir. <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/03/Hin-und-Heer.php#extended">"Hin und Heer" vollständig lesen</a>
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        <published>2010-03-04T14:27:31Z</published>
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        <title type="html">Drei Jahre später</title>
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                Meine Agentur hat seit ein paar Tagen ihr neues <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.erzaehlperspektive.de']);"  href="http://www.erzaehlperspektive.de" class="text">Editorial online</a> und mich damit komplett begeistert. Diese Mischung aus feinem Humor, Ironie und Literaturkenntnis ergibt genau die Agentur, von der ich immer vertreten werden wollte - schließlich stelle auch ich mich in meiner Selbstdarstellung mit feindosierter Ironie dar&#8230; Und dann schwante mir Übles. Und ich rief meine Selbstdarstellung auf. Ich irrte mich nicht. Die Seite war seit Jahren unverändert. Laut diesem Text lebe ich im Münsterland - ich bin vor fast zwei Jahren von dort weggezogen - und arbeitslos - mein Vertrag in der Bibliothek wird jetzt schon zum zweiten Mal verlängert. Die Fotogalerie, die alle drei Jahre erweitert und um einem aktuellen Text aus dem jeweiligen Jahr ergänzt wird, war ebenfalls im Jahr 2005 stehengeblieben. Und dann fiel mir auch der Grund dafür ein. Ich hatte mich nämlich mit meinem eigenen Genie ausgetrickst.<br />
Das Besondere an der Galerie »Maja im Wandel der Jahre« war und ist, daß zu jedem Jahr der aktuelle Berufswunsch aufgeführt ist - nicht die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit. 2005 wollte ich Berufsautorin werden, das will ich immer noch, und wie sollte ich das übertreffen? Wiederholen wollte ich mich auch nicht, daher habe ich das so stehen lassen und bald nicht mehr dran gedacht. 2008 ging vorbei, 2009 ging vorbei, und an meinem Lebenslauf änderte sich nichts&#8230; Bevor jetzt also auch noch 2011 kommt und das nächste Foto fällig wird, habe ich jetzt also endlich zumindest das Jahr 2008 abgehakt. Eine Leseprobe war schnell gefunden, nur der Berufswunsch hat sich wie erwartet als Problem herausgestellt - nach langer Überlegung habe ich mich dann für »Friedhofsverwalterin« entschieden, in Anlehnung an den Ein-Euro-Job, den ich damals ausgeübt habe und mich tatsächlich auf die Idee gebracht hat, mich mal bei einer Stadtverwaltung zu bewerben. Vor allem, weil sich das so schön auf dem Waschzettel macht, wenn man tatsächlich mal ein Buch herausbringt: »Maja Ilisch ist Friedhofsverwalterin im Münsterland« - dagegen kann selbst Terry Pratchett als Pressesprecher eines Kernkraftwerks einpacken. <br />
Ich denke, es macht einfach einen professionellen Eindruck, wenn die Selbstdarstellung auf einem einigermaßen aktuellen Stand ist - zumindest der Wohnort sollte stimmen, und ich habe mir nicht nehmen lassen, in den langen Text noch ein paar aktuelle Seitenhiebe unterzubringen. Jetzt bin ich wieder zufrieden mit mir selbst. Zumindest für die nächsten drei Jahre. 
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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/03/Viertes-Kapitel-Kriegskunst-fuer-Anfaenger.php" rel="alternate" title="Viertes Kapitel: Kriegskunst für Anfänger" />
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        <published>2010-03-02T12:33:14Z</published>
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        <title type="html">Viertes Kapitel: Kriegskunst für Anfänger</title>
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                Während ich jetzt schon die dritte Woche in Folge das Bett hüte, kann ich noch nicht einmal eine gefährliche Seuche oder zumindest die Lungenpest vorweisen, sondern nur eine hartnäckige Bronchitis, die ich mir - nach dem Motto »Ach, ich muß ja nur den halben Tag arbeiten, das packe ich schon« übel verschleppt habe. Es soll mir eine Lehre sein, meine Gesundheit ernst zu nehmen. So aber pflege ich mein Fieber mit Kamillentee und schlafe die Hälfte der Zeit. Zum Schreiben komme ich zwischendurch, ohne auch nur das Bett verlassen zu müssen, trotzdem hat es jetzt etwas länger gedauert, bis das vierte Kapitel fertiggeworden ist. Das nächste vierte Kapitel, heißt das. Das aus <em>Falkenwinter</em>.<br />
Ich habe es <em>Kriegskunst für Anfänger</em> genannt - der Anfänger ist in dem Fall aber nicht wie impliziert Hauptmann Mendrion, sondern ich selbst. Szene für Szene ist Christoph geduldig mit mir durchgegangen, hat meine Einwände - »Aber das spielt doch nicht in unserer Welt! Du kannst doch nicht davon ausgehen, daß Kriege in jeder Welt gleich verlaufen!« - mit liebevoller Beharrlichkeit widerlegt, mein Heerlager eingerichtet und meinem Hauptmann einen Tagesablauf verpaßt. Weiterhin fluche ich über die Idee, unbedingt einen Krieg einbauen zu müssen, und trotz, oder dank, aller Hilfestellung fühlt sich mein Buch fremd an, und ich will wieder in der Lage sein, meine Szenen selbst zu gestalten, ohne jedesmal zu meinem Freund rennen zu müssen.<br />
Auf der anderen Seite bin ich sehr glücklich, meinen Freund endlich dazu gebracht zu haben, sich mit den Elomaran zu beschäftigen - es ist mein Glück, daß er mit Varyns Teil der Geschichte mehr anfangen kann als mit Alexanders. Aber dank ihm sind auch die nächsten fünf Kapitel von <em>Falkenwinter</em> geplant und geplottet, und meine einzige Sorge ist, daß danach der Schwung weg sein könnte. Doch das sind ungelegte Eier. Erst mal muß ich diese fünf Kapitel schreiben und die Spannung, um die ich bange, aufbauen, bevor sie mir abhandenkommen kann. Und was ich alles über den Krieg gelernt habe, gibt es hier nachzulesen: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.elomaran.de/falkenwinter/04_krieg.php']);"  href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/04_krieg.php" class="text">Viertes Kapitel</a> 
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        <title type="html">Oben, unten, links und rechts</title>
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                Ich habe wieder ein bißchen am Blog geschraubt. Nicht, daß es auf den ersten Blick groß anders aussähe, aber die Navigation ist komplett neu gestaltet. Früher hatte ich auf der linken Seite, dort, wo sonst die Bücher und ihre Kapitel aufgeführt sind, die Blognavigation, und auf der rechten Seite die Webseitennavigation, bei der ich unten die Romane angehängt hatte. Das Ergebnis war letztlich ein großes Chaos. Man konnte scrollen und scrollen und die Navigationen nahmen kein Ende&hellip;<br />
Jetzt bin ich in mich gegangen und habe mich dafür entschieden, im Blog ganz auf die Webseitennavigation zu vrtzichten. Blog ist Blog und Roman ist Roman, und man kann schnell zwischen beidem hin- und herschalten. Dafür habe ich jetzt etwas Neues, auf das ich richtig stolz bin: Die Engelssplitter. Ich habe ein Plugin, das Zufallszitate einblendet, installiert, die vorhandenen Zitate der großen Denker hinausgeschmissen und durch kleine Schmankerln aus meinen Chroniken ersetzt. So hoffte ich, meine Leser noch etwas neugieriger zu machen - die bisherigen Reaktionen zeigen mir, daß dieses Blog überwiegend von befreundeten Autoren gelesen wird, nicht von zufällig vorbeiirrenden Onlineromanlesern. Mit den &raquo;Engelssplittern&laquo; hoffe ich, auf meine sprachliche Brillanz hinzuweisen und vielleicht noch den einen oder anderen auf die Geschichte neugierig zu machen.<br />
Dafür habe ich den Kalender rausgeschmissen - ich schreibe nicht jeden Tag, ich schreibe eigentlich nicht zum Zeitgeschehen, und welchen Tag wir haben, weiß ich selbst, spätestens seit ich den T12 ausgerufen habe. Vor allem aber habe ich mich von dem Kalender getrennt, weil er überall außer ganz oben doof aussah, und so wichtig, daß ich ihn über alle andere hätte stellen mögen, war er nun doch nicht. Ich glaube nicht, daß ihn irgend jemand vermissen wird. Das Datum steht schließlich auch noch im Beitrag selbst.<br />
Die kleinen Avatare, die jetzt in jedem Beitrag stehen, sind noch Platzhalter - auf die Dauer will ich für jede Kategorie ein eigenes Bild haben, damit die Leser schon auf den ersten Blick sehen können, was für ein Artikel das ist. Bis dahin gefällt es mir aber schon ganz gut, es wirkt jetzt optisch ein bißchen lockerer. Alles in allem finde ich, es war kein großer Aufwand, das Blog umzustellen, aber die Wirkung ist um so besser. Und zum Roman selbst kommt man auch ganz schnell: Entweder den Link <em>Homepage</em> aus der Navigation raussuchen - oder einmal schnell oben aufs Banner klicken, fertig. Viel Spaß mit dem neuen Layout! 
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        <title type="html">Engel vs. Vampire</title>
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                Ich will ja eigentlich nichts über die Marktchancen der Elomaran schreiben. Das ist eine Sache, die ich nicht in der Hand habe - ich könnte wiederholen, was meine Agenten zu dem Thema sagen, aber das will ich nicht, abgesehen davon, daß ich keine Interna ausplaudern darf. Aus dem gleichen Grund schreibe ich auch nichts über die Verlagsreaktionen, die es bislang gab - sie haben mich erfreut, aber jetzt ins Detail zu gehen, bringt bestimmt Unglück. Wenn es etwas wirklich offiziell Positives zu berichten gibt, werde ich das erzählen, versprochen.<br />
Auch über den Buchmarkt schreibe ich normalerweise nichts - ich arbeite nicht mehr als Buchhändlerin und bin nicht mehr gezwungen, mich mit Bestsellern auseinanderzusetzen, und mit dem Mainstream habe ich es noch nie gehabt, weder als Leserin noch als Autorin. Ich schreibe nicht, um Trends zu bedienen; ich schreibe, was ich will und wie ich es will, mein Herz steckt drin, und tatsächlich wundere ich mich oft über Leser, die sich in meinen Geschichten wiederfinden, weil ich aus schlechten Erfahrungen aus meiner Jugend immer denke, ich bin allein auf weiter Flur. Um so mehr habe ich mich seinerzeit über die Agenturanfrage gewundert, wähnte ich selbst die Geschichte doch eher unverkäuflich und an ein Nischenpublikum gerichtet. <br />
Aber in der Zwischenzeit hat sich ein neuer Trend angebahnt, und da man den inzwischen nicht mehr nur hinter den Kulissen erahnen kann, sondern auch im Alltag und Internet sieht und spürt, möchte ich an dieser Stelle darauf eingehen. Engel, so heißt es, werden den seit einigen Jahren andauernden Vampirtrend ablösen. <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/02/Engel-vs.-Vampire.php#extended">"Engel vs. Vampire" vollständig lesen</a>
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        <published>2010-02-24T23:09:58Z</published>
        <updated>2010-02-24T23:09:58Z</updated>
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        <title type="html">Viertes Kapitel: Diesseits der Stille</title>
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                Nachdem ich in den vergangen drei Wochen das erste, zweite und dritte Kapitel von <em>Falkenwinter</em> geschrieben und hochgeladen habe, präsentiere ich euch jetzt das vierte Kapitel. Von <em>Zornesbraut</em>. Wie bereits angekündigt, habe ich eine Durststrecke im Vierten Buch mit Arbeit am Fünften ausgeglichen, mit dem Ergebnis, daß jetzt <em>Zornesbraut</em> wieder ein paar Seiten weiter vorne liegt. Das wird sich aber schnell ändern, denn schon geht es mit Varyn weiter, während ich für Alexander erst den Plot noch gründlich auseinandersortien muß, ich weiß nämlich nicht, was nach diesem Kapitel jetzt als nächstes kommt. Da ich aber gerade wieder das Bett hüten muß - und nachdem ich fast den ganzen Tag geschlafen habe, ausgerechnet jetzt wieder munter werde… - komme ich bestimmt noch dazu, mir ganz viele Gedanken zu machen. <br />
Das neue Kapitel, auf dessen Titel ich über alle Maßen stolz bin, war jedenfalls schon lange geplant, und es bringt den Gesamtplot einen Schritt weiter durch das Auftreten einer alten Bekannten. Lyda hat mir verziehen, daß ich mal versucht habe, sie zur weiblichen Hauptfigur aufzubauen, und hat alle vierzig Seiten lang so gut mitgespielt, daß ich schneller mit dem Kapitel fertig geworden bin als mit irgend einem anderen von Alexanders Seite seit vielen, vielen Jahren. Kann an meinem generell gesteigerten Schreibtempo liegen, aber trotzdem sei an dieser Stelle nochmal Lyda gedankt für die gute Zusammenarbeit. Nur weiter so, sie kommt in diesem Buch noch öfter vor. Ursprünglich wäre das Fünfte Buch sogar fast nach ihr benannt worden, <em>Todesbraut</em>, aber das klang mir dann zu wenig subtil, und so habe ich dann doch dem Zorn den Vortritt gelassen.<br />
Wer es aufmerksam liest, findet einen Hinweis auf die besondere Art der Totenmägde, Botschaften zu verewigen, die ich nicht »Schrift« nennen mag - ich will nicht zuviel verraten, weil das noch eine große Rolle spielen wird, aber es kommen jetzt Hintergrundelemente ins Spiel, auf die ich sehr stolz bin und die ich für originell halte. Ansonsten bietet das Kapitel eine Konfrontation, auf die es seit zehn Jahren hinausgelaufen ist und die dann doch ganz, ganz anders verlaufen ist als ursprünglich mal geplant, und natürlich, dieweil es um Lyda geht, ganz viel bedeutungsschweres Schweigen. Alles nachzulesen hier: <a onclick="_gaq.push(['_trackPageview', '/extlink/www.elomaran.de/zornesbraut/04_botschaft.php']);"  class="text" href="http://www.elomaran.de/zornesbraut/04_botschaft.php">Viertes Kapitel</a>. 
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        <dc:subject>Online</dc:subject>

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        <published>2010-02-21T01:12:55Z</published>
        <updated>2010-03-02T01:42:59Z</updated>
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        <title type="html">Krieg und Frieden</title>
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                Mehrere Tage habe ich mit einer viralen Bronchitis darniedergelegen, jetzt komme langsam wieder auf die Beine - huste nicht mehr, aber das Fieber geht nicht richtig runter. Zum Glück kann ich mit dem Laptop im Bett liegen und zwischzendurch ein bißchen arbeiten, wenn ich nicht gerade schlafe - was leider zuletzt die größten Teile des Tages eingenommen hat, mit dem Ergebnis, daß ich dafür mitten in der Nacht plötzlich hellwach bin. Gut, wengistens laufen dann auch die olympischen Spiele, langweilen muß ich mich also nicht, aber eigentlich habe ich vor, am Montag wieder zur Arbeit zu gehen. Nur ohne Fieber, versteht sich, aber wenn ich Nachts wache und Tags schlafe, wird das so oder so schwierig.<br />
Mit den richtig komplizierten Dingen kann ich mich aber auch beim Schreiben nicht beschäftigen. Richtig kompliziert, das ist Mendrions Krieg: Ich bin Pazifist und habe wenig Zeit in meinem Leben damit verbracht, die Geschichte des Kriegs zu studieren, und wie oft habe ich schon verflucht, daß ich mit <em>Falkenwinter</em> ein ganzes Buch über den Krieg schreibe! Mein Freund hilft mir - er hat zwar auch den Kriegsdienst verweigert, aber trotzdem kennt er sich mit den Dingen aus. Weite Teile des Buches hat er mit mir zusammen geplottet, aber im Moment muß ich mit jeder Szene, die ich schreiben will, erst zu ihm und mir genau erklären lassen, wie sie abzulaufen hat: Ich fühle mich ziemlich dämlich und unkreativ dabei, aber lieber ein glaubwürdiger Krieg als ein kreativer…<br />
Nur fehlt mir gerade der Kopf dafür. Das Vierte Kapitel ist gut und gern halb fertig, aber ich kann so nicht daran arbeiten. Statt dessen schreibe ich… das Vierte Kapitel. Und zwar das von <em>Zornesbraut</em>. Ja, das sollte ich gerade eigentlich nicht schreiben - der Zeitplan sagt ganz klar, daß erst das Vierte Buch fertig werden muß, bevor ich mich wieder an das fünfte mache. Und ich hatte schon so gut aufgeholt, war doch <em>Zornesbraut</em> zum Jahresbeginn gut dreimal länger als <em>Falkenwinter</em>. Dann habe ich ordentlich mit Varyns Geschichte vorgelegt - und was jetzt? Heute haben beide Bücher genau 181 Seiten. Gut, <em>Falkenwinter</em> hat ein paar Wörter mehr, aber ich zähle hier Seiten, und danach tun sich die beiden nicht viel. Aber es ist immer noch besser, ich schreibe am Fünften Buch als an irgendwas anderem, was gar keinen Bezug zu den Elomaran hat.<br />
So gibt es jetzt also statt Krieg das Friedlichste, was man sich überhaupt denken kann: Ein Wiedersehen mit Lyda, der Totenmagd. Meine verhinderte Heldin ist zurück, und diesmal wird sie wirklich eine wichtige Rolle spielen. Bis jetzt tut sie vor allem das, was sie am besten kann: Sie schweigt. Und damit kenne ich mich wahrlich besser aus als mit dem Krieg. 
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        <dc:subject>Ich</dc:subject>

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