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    <title type="html">Tage voller Engel - Das Elomaran-Blog</title>
    <subtitle type="html">Das Elomaran-Blog. Mein Autorentagebuch mit allem Freud und Leid, das ich durch die Arbeit an diesem Epos gewinne und erleide. Auch die erste Anlaufquelle, um sich &amp;uuml;ber den Stand der Dinge und wichtige Neuigkeiten zu informieren.</subtitle>
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        <published>2010-03-06T16:00:46Z</published>
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        <title type="html">Hin und Heer</title>
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                Oh. Mein. Gott. Was habe ich mir nur angetan? Ich bin nicht für den Krieg geschaffen, auch nicht als Autorin. Jeden Tag habe ich Lust, die Brocken hinzuschmeißen - <em>Falkenwinter</em> macht mich fertig, und zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann ich mir nicht vorstellen, daß ich dieses Buch fertigstellen kann. Ich bin im fünften Kapitel, das ist das erste Kapitel, das ich für dieses Buch überhaupt im Kopf hatte und von dem ich annahm, es genau und durch und durch geplottet vor Augen zu haben. Es enthält den entscheidenden Wendepunkt in Varyns Leben, die Schlüsselszene schlechthin (und das im Wortsinn, aber wenn ich das jetzt erkläre, habe ich später einen Knalleffekt weniger), es ist so unglaublich wichtig, und von Anfang an war geplant, es aus Gavens Sicht zu schreiben, einer Perspektive, die immer funktioniert und die man einfach laufen zu lassen braucht - und es funktioniert nicht.<br />
Ich habe etwas tun müssen, das ich in zehn Elomaran-Jahren noch nie getan habe, seit ich im März 2000 den Anfang des zweiten Kapitels von <em>Engelsschatten</em> zweimal angefangen habe. Aber diesmal geht es nicht um eine halbe Seite, oder um drei, sondern gleich zehn. Vom Kapitel Fünf gibt es zwei Versionen, A und B, und dauernd muß ich Text von der finalen Version in die Wegwerfversion schieben, und es wird immer noch nicht gut. Mein Problem ist meine militärische Unerfahrenheit. Ich versuche, mir alles von Christoph erklären zu lassen, merke mir alles, und versuche dann, jedes Detail in die Geschichte einzubauen - das Ergebnis wurde ein seelenloses Stück Müll, leblos und lieblos, und ausgerechnet Gaven, mein pflegeleichtester Charakter, verweigerte sich mir. <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/03/Hin-und-Heer.php#extended">"Hin und Heer" vollständig lesen</a>
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        <published>2010-03-04T14:27:31Z</published>
        <updated>2010-03-04T14:58:44Z</updated>
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        <title type="html">Drei Jahre später</title>
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                Meine Agentur hat seit ein paar Tagen ihr neues <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.erzaehlperspektive.de');"  href="http://www.erzaehlperspektive.de" class="text">Editorial online</a> und mich damit komplett begeistert. Diese Mischung aus feinem Humor, Ironie und Literaturkenntnis ergibt genau die Agentur, von der ich immer vertreten werden wollte - schließlich stelle auch ich mich in meiner Selbstdarstellung mit feindosierter Ironie dar&#8230; Und dann schwante mir Übles. Und ich rief meine Selbstdarstellung auf. Ich irrte mich nicht. Die Seite war seit Jahren unverändert. Laut diesem Text lebe ich im Münsterland - ich bin vor fast zwei Jahren von dort weggezogen - und arbeitslos - mein Vertrag in der Bibliothek wird jetzt schon zum zweiten Mal verlängert. Die Fotogalerie, die alle drei Jahre erweitert und um einem aktuellen Text aus dem jeweiligen Jahr ergänzt wird, war ebenfalls im Jahr 2005 stehengeblieben. Und dann fiel mir auch der Grund dafür ein. Ich hatte mich nämlich mit meinem eigenen Genie ausgetrickst.<br />
Das Besondere an der Galerie »Maja im Wandel der Jahre« war und ist, daß zu jedem Jahr der aktuelle Berufswunsch aufgeführt ist - nicht die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit. 2005 wollte ich Berufsautorin werden, das will ich immer noch, und wie sollte ich das übertreffen? Wiederholen wollte ich mich auch nicht, daher habe ich das so stehen lassen und bald nicht mehr dran gedacht. 2008 ging vorbei, 2009 ging vorbei, und an meinem Lebenslauf änderte sich nichts&#8230; Bevor jetzt also auch noch 2011 kommt und das nächste Foto fällig wird, habe ich jetzt also endlich zumindest das Jahr 2008 abgehakt. Eine Leseprobe war schnell gefunden, nur der Berufswunsch hat sich wie erwartet als Problem herausgestellt - nach langer Überlegung habe ich mich dann für »Friedhofsverwalterin« entschieden, in Anlehnung an den Ein-Euro-Job, den ich damals ausgeübt habe und mich tatsächlich auf die Idee gebracht hat, mich mal bei einer Stadtverwaltung zu bewerben. Vor allem, weil sich das so schön auf dem Waschzettel macht, wenn man tatsächlich mal ein Buch herausbringt: »Maja Ilisch ist Friedhofsverwalterin im Münsterland« - dagegen kann selbst Terry Pratchett als Pressesprecher eines Kernkraftwerks einpacken. <br />
Ich denke, es macht einfach einen professionellen Eindruck, wenn die Selbstdarstellung auf einem einigermaßen aktuellen Stand ist - zumindest der Wohnort sollte stimmen, und ich habe mir nicht nehmen lassen, in den langen Text noch ein paar aktuelle Seitenhiebe unterzubringen. Jetzt bin ich wieder zufrieden mit mir selbst. Zumindest für die nächsten drei Jahre. 
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            <name>Elomaran</name>
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        <published>2010-03-02T12:33:14Z</published>
        <updated>2010-03-04T00:00:36Z</updated>
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        <title type="html">Viertes Kapitel: Kriegskunst für Anfänger</title>
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                Während ich jetzt schon die dritte Woche in Folge das Bett hüte, kann ich noch nicht einmal eine gefährliche Seuche oder zumindest die Lungenpest vorweisen, sondern nur eine hartnäckige Bronchitis, die ich mir - nach dem Motto »Ach, ich muß ja nur den halben Tag arbeiten, das packe ich schon« übel verschleppt habe. Es soll mir eine Lehre sein, meine Gesundheit ernst zu nehmen. So aber pflege ich mein Fieber mit Kamillentee und schlafe die Hälfte der Zeit. Zum Schreiben komme ich zwischendurch, ohne auch nur das Bett verlassen zu müssen, trotzdem hat es jetzt etwas länger gedauert, bis das vierte Kapitel fertiggeworden ist. Das nächste vierte Kapitel, heißt das. Das aus <em>Falkenwinter</em>.<br />
Ich habe es <em>Kriegskunst für Anfänger</em> genannt - der Anfänger ist in dem Fall aber nicht wie impliziert Hauptmann Mendrion, sondern ich selbst. Szene für Szene ist Christoph geduldig mit mir durchgegangen, hat meine Einwände - »Aber das spielt doch nicht in unserer Welt! Du kannst doch nicht davon ausgehen, daß Kriege in jeder Welt gleich verlaufen!« - mit liebevoller Beharrlichkeit widerlegt, mein Heerlager eingerichtet und meinem Hauptmann einen Tagesablauf verpaßt. Weiterhin fluche ich über die Idee, unbedingt einen Krieg einbauen zu müssen, und trotz, oder dank, aller Hilfestellung fühlt sich mein Buch fremd an, und ich will wieder in der Lage sein, meine Szenen selbst zu gestalten, ohne jedesmal zu meinem Freund rennen zu müssen.<br />
Auf der anderen Seite bin ich sehr glücklich, meinen Freund endlich dazu gebracht zu haben, sich mit den Elomaran zu beschäftigen - es ist mein Glück, daß er mit Varyns Teil der Geschichte mehr anfangen kann als mit Alexanders. Aber dank ihm sind auch die nächsten fünf Kapitel von <em>Falkenwinter</em> geplant und geplottet, und meine einzige Sorge ist, daß danach der Schwung weg sein könnte. Doch das sind ungelegte Eier. Erst mal muß ich diese fünf Kapitel schreiben und die Spannung, um die ich bange, aufbauen, bevor sie mir abhandenkommen kann. Und was ich alles über den Krieg gelernt habe, gibt es hier nachzulesen: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.elomaran.de/falkenwinter/04_krieg.php');"  href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/04_krieg.php" class="text">Viertes Kapitel</a> 
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        <published>2010-02-28T15:16:54Z</published>
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                Ich habe wieder ein bißchen am Blog geschraubt. Nicht, daß es auf den ersten Blick groß anders aussähe, aber die Navigation ist komplett neu gestaltet. Früher hatte ich auf der linken Seite, dort, wo sonst die Bücher und ihre Kapitel aufgeführt sind, die Blognavigation, und auf der rechten Seite die Webseitennavigation, bei der ich unten die Romane angehängt hatte. Das Ergebnis war letztlich ein großes Chaos. Man konnte scrollen und scrollen und die Navigationen nahmen kein Ende&hellip;<br />
Jetzt bin ich in mich gegangen und habe mich dafür entschieden, im Blog ganz auf die Webseitennavigation zu vrtzichten. Blog ist Blog und Roman ist Roman, und man kann schnell zwischen beidem hin- und herschalten. Dafür habe ich jetzt etwas Neues, auf das ich richtig stolz bin: Die Engelssplitter. Ich habe ein Plugin, das Zufallszitate einblendet, installiert, die vorhandenen Zitate der großen Denker hinausgeschmissen und durch kleine Schmankerln aus meinen Chroniken ersetzt. So hoffte ich, meine Leser noch etwas neugieriger zu machen - die bisherigen Reaktionen zeigen mir, daß dieses Blog überwiegend von befreundeten Autoren gelesen wird, nicht von zufällig vorbeiirrenden Onlineromanlesern. Mit den &raquo;Engelssplittern&laquo; hoffe ich, auf meine sprachliche Brillanz hinzuweisen und vielleicht noch den einen oder anderen auf die Geschichte neugierig zu machen.<br />
Dafür habe ich den Kalender rausgeschmissen - ich schreibe nicht jeden Tag, ich schreibe eigentlich nicht zum Zeitgeschehen, und welchen Tag wir haben, weiß ich selbst, spätestens seit ich den T12 ausgerufen habe. Vor allem aber habe ich mich von dem Kalender getrennt, weil er überall außer ganz oben doof aussah, und so wichtig, daß ich ihn über alle andere hätte stellen mögen, war er nun doch nicht. Ich glaube nicht, daß ihn irgend jemand vermissen wird. Das Datum steht schließlich auch noch im Beitrag selbst.<br />
Die kleinen Avatare, die jetzt in jedem Beitrag stehen, sind noch Platzhalter - auf die Dauer will ich für jede Kategorie ein eigenes Bild haben, damit die Leser schon auf den ersten Blick sehen können, was für ein Artikel das ist. Bis dahin gefällt es mir aber schon ganz gut, es wirkt jetzt optisch ein bißchen lockerer. Alles in allem finde ich, es war kein großer Aufwand, das Blog umzustellen, aber die Wirkung ist um so besser. Und zum Roman selbst kommt man auch ganz schnell: Entweder den Link <em>Homepage</em> aus der Navigation raussuchen - oder einmal schnell oben aufs Banner klicken, fertig. Viel Spaß mit dem neuen Layout! 
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        <published>2010-02-26T21:37:18Z</published>
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                Ich will ja eigentlich nichts über die Marktchancen der Elomaran schreiben. Das ist eine Sache, die ich nicht in der Hand habe - ich könnte wiederholen, was meine Agenten zu dem Thema sagen, aber das will ich nicht, abgesehen davon, daß ich keine Interna ausplaudern darf. Aus dem gleichen Grund schreibe ich auch nichts über die Verlagsreaktionen, die es bislang gab - sie haben mich erfreut, aber jetzt ins Detail zu gehen, bringt bestimmt Unglück. Wenn es etwas wirklich offiziell Positives zu berichten gibt, werde ich das erzählen, versprochen.<br />
Auch über den Buchmarkt schreibe ich normalerweise nichts - ich arbeite nicht mehr als Buchhändlerin und bin nicht mehr gezwungen, mich mit Bestsellern auseinanderzusetzen, und mit dem Mainstream habe ich es noch nie gehabt, weder als Leserin noch als Autorin. Ich schreibe nicht, um Trends zu bedienen; ich schreibe, was ich will und wie ich es will, mein Herz steckt drin, und tatsächlich wundere ich mich oft über Leser, die sich in meinen Geschichten wiederfinden, weil ich aus schlechten Erfahrungen aus meiner Jugend immer denke, ich bin allein auf weiter Flur. Um so mehr habe ich mich seinerzeit über die Agenturanfrage gewundert, wähnte ich selbst die Geschichte doch eher unverkäuflich und an ein Nischenpublikum gerichtet. <br />
Aber in der Zwischenzeit hat sich ein neuer Trend angebahnt, und da man den inzwischen nicht mehr nur hinter den Kulissen erahnen kann, sondern auch im Alltag und Internet sieht und spürt, möchte ich an dieser Stelle darauf eingehen. Engel, so heißt es, werden den seit einigen Jahren andauernden Vampirtrend ablösen. <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/02/Engel-vs.-Vampire.php#extended">"Engel vs. Vampire" vollständig lesen</a>
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        <published>2010-02-24T23:09:58Z</published>
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        <title type="html">Viertes Kapitel: Diesseits der Stille</title>
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                Nachdem ich in den vergangen drei Wochen das erste, zweite und dritte Kapitel von <em>Falkenwinter</em> geschrieben und hochgeladen habe, präsentiere ich euch jetzt das vierte Kapitel. Von <em>Zornesbraut</em>. Wie bereits angekündigt, habe ich eine Durststrecke im Vierten Buch mit Arbeit am Fünften ausgeglichen, mit dem Ergebnis, daß jetzt <em>Zornesbraut</em> wieder ein paar Seiten weiter vorne liegt. Das wird sich aber schnell ändern, denn schon geht es mit Varyn weiter, während ich für Alexander erst den Plot noch gründlich auseinandersortien muß, ich weiß nämlich nicht, was nach diesem Kapitel jetzt als nächstes kommt. Da ich aber gerade wieder das Bett hüten muß - und nachdem ich fast den ganzen Tag geschlafen habe, ausgerechnet jetzt wieder munter werde… - komme ich bestimmt noch dazu, mir ganz viele Gedanken zu machen. <br />
Das neue Kapitel, auf dessen Titel ich über alle Maßen stolz bin, war jedenfalls schon lange geplant, und es bringt den Gesamtplot einen Schritt weiter durch das Auftreten einer alten Bekannten. Lyda hat mir verziehen, daß ich mal versucht habe, sie zur weiblichen Hauptfigur aufzubauen, und hat alle vierzig Seiten lang so gut mitgespielt, daß ich schneller mit dem Kapitel fertig geworden bin als mit irgend einem anderen von Alexanders Seite seit vielen, vielen Jahren. Kann an meinem generell gesteigerten Schreibtempo liegen, aber trotzdem sei an dieser Stelle nochmal Lyda gedankt für die gute Zusammenarbeit. Nur weiter so, sie kommt in diesem Buch noch öfter vor. Ursprünglich wäre das Fünfte Buch sogar fast nach ihr benannt worden, <em>Todesbraut</em>, aber das klang mir dann zu wenig subtil, und so habe ich dann doch dem Zorn den Vortritt gelassen.<br />
Wer es aufmerksam liest, findet einen Hinweis auf die besondere Art der Totenmägde, Botschaften zu verewigen, die ich nicht »Schrift« nennen mag - ich will nicht zuviel verraten, weil das noch eine große Rolle spielen wird, aber es kommen jetzt Hintergrundelemente ins Spiel, auf die ich sehr stolz bin und die ich für originell halte. Ansonsten bietet das Kapitel eine Konfrontation, auf die es seit zehn Jahren hinausgelaufen ist und die dann doch ganz, ganz anders verlaufen ist als ursprünglich mal geplant, und natürlich, dieweil es um Lyda geht, ganz viel bedeutungsschweres Schweigen. Alles nachzulesen hier: <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.elomaran.de/zornesbraut/04_botschaft.php');"  class="text" href="http://www.elomaran.de/zornesbraut/04_botschaft.php">Viertes Kapitel</a>. 
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            <name>Elomaran</name>
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        <published>2010-02-21T01:12:55Z</published>
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                Mehrere Tage habe ich mit einer viralen Bronchitis darniedergelegen, jetzt komme langsam wieder auf die Beine - huste nicht mehr, aber das Fieber geht nicht richtig runter. Zum Glück kann ich mit dem Laptop im Bett liegen und zwischzendurch ein bißchen arbeiten, wenn ich nicht gerade schlafe - was leider zuletzt die größten Teile des Tages eingenommen hat, mit dem Ergebnis, daß ich dafür mitten in der Nacht plötzlich hellwach bin. Gut, wengistens laufen dann auch die olympischen Spiele, langweilen muß ich mich also nicht, aber eigentlich habe ich vor, am Montag wieder zur Arbeit zu gehen. Nur ohne Fieber, versteht sich, aber wenn ich Nachts wache und Tags schlafe, wird das so oder so schwierig.<br />
Mit den richtig komplizierten Dingen kann ich mich aber auch beim Schreiben nicht beschäftigen. Richtig kompliziert, das ist Mendrions Krieg: Ich bin Pazifist und habe wenig Zeit in meinem Leben damit verbracht, die Geschichte des Kriegs zu studieren, und wie oft habe ich schon verflucht, daß ich mit <em>Falkenwinter</em> ein ganzes Buch über den Krieg schreibe! Mein Freund hilft mir - er hat zwar auch den Kriegsdienst verweigert, aber trotzdem kennt er sich mit den Dingen aus. Weite Teile des Buches hat er mit mir zusammen geplottet, aber im Moment muß ich mit jeder Szene, die ich schreiben will, erst zu ihm und mir genau erklären lassen, wie sie abzulaufen hat: Ich fühle mich ziemlich dämlich und unkreativ dabei, aber lieber ein glaubwürdiger Krieg als ein kreativer…<br />
Nur fehlt mir gerade der Kopf dafür. Das Vierte Kapitel ist gut und gern halb fertig, aber ich kann so nicht daran arbeiten. Statt dessen schreibe ich… das Vierte Kapitel. Und zwar das von <em>Zornesbraut</em>. Ja, das sollte ich gerade eigentlich nicht schreiben - der Zeitplan sagt ganz klar, daß erst das Vierte Buch fertig werden muß, bevor ich mich wieder an das fünfte mache. Und ich hatte schon so gut aufgeholt, war doch <em>Zornesbraut</em> zum Jahresbeginn gut dreimal länger als <em>Falkenwinter</em>. Dann habe ich ordentlich mit Varyns Geschichte vorgelegt - und was jetzt? Heute haben beide Bücher genau 181 Seiten. Gut, <em>Falkenwinter</em> hat ein paar Wörter mehr, aber ich zähle hier Seiten, und danach tun sich die beiden nicht viel. Aber es ist immer noch besser, ich schreibe am Fünften Buch als an irgendwas anderem, was gar keinen Bezug zu den Elomaran hat.<br />
So gibt es jetzt also statt Krieg das Friedlichste, was man sich überhaupt denken kann: Ein Wiedersehen mit Lyda, der Totenmagd. Meine verhinderte Heldin ist zurück, und diesmal wird sie wirklich eine wichtige Rolle spielen. Bis jetzt tut sie vor allem das, was sie am besten kann: Sie schweigt. Und damit kenne ich mich wahrlich besser aus als mit dem Krieg. 
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        <published>2010-02-11T22:59:00Z</published>
        <updated>2010-02-14T19:02:18Z</updated>
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        <title type="html">Zehn lange Jahre</title>
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                Heute gab es ein Stück Kuchen für mich, auch wenn das noch von einem gemütlichen Abend am Dienstag übrig geblieben ist, und die Gäste kommen auch erst am Samstag: Aber heute konnte ich den zehnten Geburtstag der Elomaran feiern. Wirklich. Es sind zehn Jahre. Und anders als sonst üblich fühle ich mich angesichts dieser Tatsache kein bißchen alt. Es waren zehn gute Jahre. Ich habe fünfmal eine neue Arbeitsstelle angetreten und die letzte davon sogar behalten, ich habe fünf Romane fertiggestellt, drei davon aus den <em>Chroniken der Elomaran</em>, ich habe einen höchst erfolgreichen Autorenkreis gegründet, eine CD aufgenommen, im Fernsehen mitgespielt und fürs Fernsehen geschrieben, das Stranden eines Hörspielprojekts miterlebt und einen tollen Agenten gefunden. Es waren zehn gute Jahre, und die nächsten zehn werden noch besser.<br />
Um die Zahlenmystik noch ein bißchen weiterzutreiben: Dies ist der einhundertste Eintrag in diesem Blog, an dem ich immerhin auch schon seit vier Jahren arbeite. Und heute habe ich die einhundertste Seite an Falkenwinter geschrieben - seit Anfang des Jahres, wohlgemerkt. Insgesamt ist das vierte Buch mit einer Gesamtlänge von 165 Normseiten jetzt endlich länger als das fünfte, und nachdem ich gestern bis tief in die Nacht mit Christoph an meinem Krieg geplottet habe, stehen jetzt auch erstmal die nächsten fünf, sechs Kapitel im Kopf und müssen nur noch geschrieben werden - es sieht also aus, als könne ich mein Wort halten. Meine Agenten haben es auf ihrer Webseite angekündigt, und dann halte ich mich auch daran: <em>Falkenwinter</em> soll bis zum Sommer fertig werden und <em>Zornesbraut</em> bis zum Jahresende. Es tut gut, daß ich mich da an mein Wort gebunden fühle, denn so habe ich immer Grund, an der Geschichte zu arbeiten.<br />
Es macht mich glücklich, zu sehen, wie es vorangeht. Und wann konnte ich das schon einmal von mir sagen? Jetzt lasse ich die Strähne nicht mehr einreißen. Nur, damit ich in zehn Jahren sagen kann, die Chroniken sind abgeschlossen. Oder verdammt, verdammt lang. 2010 wird das Jahr der Elomaran. Auf die nächsten zehn Jahre!  
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        <published>2010-02-10T16:03:25Z</published>
        <updated>2010-02-10T16:42:53Z</updated>
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        <title type="html">Drittes Kapitel: Der schönste Tag des Lebens</title>
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                Kein neuer Geschwindigkeitsrekord diesmal, aber ich denke nicht, daß ich mich entschuldigen muß, wenn ich für ein Kapitel nicht sieben, sondern neun Tage gebraucht habe. Vor allem, wenn das neue Kapitel nochmal zehn Seiten länger ist als das alte. Nur einen Titel mußte ich mir kurzfristig aus den Rippen leihern; in Anbetracht, daß ich im erweiterten Rheinland lebe und meine Heimatstadt sich für eine Karnevalshochburg hält, habe ich mich für »Der schönste Tag des Lebens« entschieden - die Anspielung muß niemand verstehen, der nicht den legendären Sketch »Dreigestirn-Schulung« aus der Kölner Stunksitzung kennt. Wertneutral hätte ich ihn auch »Der schönste Tag der Leber« nennen können - und auch wenn das jetzt wieder gut zu Karneval paßt, bezieht es sich diesmal auf den armen Dannen. Und der erlebt mit seiner Hochzeit mitnichten einen schönen Tag. Wie auch - er ist schließlich Dannen!<br />
In diesem Kapitel werden sehr viele Eide geschworen, doch darin habe ich ja Übung, seit ich in einem der allerersten Einträge dieses Blogs vor inzwischen gut vier Jahren Varyn einen Eid leisten ließ. Aber daß geheiratet wird, das ist neu. Nicht, daß noch nie einer meiner Charaktere verheiratet war - schon Felder aus »Eine Flöte aus Eis« hatte eine, zugegeben sehr junge, Frau. Und 1996 traten Schangere und Cip aus der »Öbba« in der Fortsetzung als altes Ehepaar auf. Aber das war immer eine Hochzeit hinter den Kulissen, die nicht im Buch groß thematisiert wurde. Mit Dannen ist jetzt erstmals einer meiner Helden vor den Traualtar getreten, live und in Farbe. Und ich hoffe jetzt, inständig, daß wenn ich einmal heirate, das ganze angenehmer abläuft. So eine Hochzeit möchte ich niemandem wünschen, und ich kann nicht einmal sagen, wer mir jetzt mehr Leid tut, Dannen oder Hana. Aber Hana hat zumindest den besseren Eindruck hinterlassen&#8230;<br />
Lest es für euch selbst, hier ist das <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.elomaran.de/falkenwinter/03_hochzeit.php');"  class="text" href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/03_hochzeit.php">Dritte Kapitel</a>. 
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        <published>2010-02-02T11:11:00Z</published>
        <updated>2010-02-02T11:23:31Z</updated>
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        <title type="html">Neues von der Spamfront</title>
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                Ich dachte eigentlich, dieses Blog hätte einen brauchbaren Spamschutz, aber heute habe ich nicht weniger 584 Spam-Trackbacks löschen dürfen. Sie kamen alle von der gleichen IP. Ich habe die Kommentare gelöscht und die IP in einer Liste bekannter Spammer nachgeschlagen - sie war dort nicht gelistet. Fast hätte ich sie dort gemeldet, aber vorher wollte ich wissen, woher die Nummer kam - es war so viel verschiedener Spam, deutsch- und englischsprachig, daß es mich fast wunderte, daß alles aus einer Hand kommen sollte. RIPE löste die IP auf und teilte mir mit, daß der unbekannte Spammer über den lokalen Internetanbieter Netcologne online geht - seltsam, das ist mein Provider… Im Tintenzirkelforum gelang es mir dann, die IP zuzuordnen. Es war die, mit der ich gestern online war. Die unbekannten Spammer hatten ihre Trackbacks unter <em>meiner</em> IP gelistet. Oder ist das bei Trackbacks immer so?<br />
Ich habe daraufin mal einen Blick in mein Spamlog geworfen, das seit vergangenem Jahr alle abgewiesenen Kommentare auflistet. Die Datei ist inzwischen anderthalb Megabyte groß, nur Spam an Spam. Und was will man meinem Blog aufschwatzen? Penisverlängerungen? Viagra? Chefsessel? Weit gefehlt. Die letzten Spammer wollten mir Wodka verkaufen. In Acht-Liter-Flaschen.<br />
Muß wohl jemand gemerkt haben, daß dies ein Autorenblog ist… Das nenne ich mal Zielgruppenmarketing! 
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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/02/Zweites-Kapitel-Der-Preis-einer-Seele.php" rel="alternate" title="Zweites Kapitel: Der Preis einer Seele" />
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        <published>2010-02-01T15:38:40Z</published>
        <updated>2010-02-10T16:19:23Z</updated>
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        <title type="html">Zweites Kapitel: Der Preis einer Seele</title>
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                Ich muß mal die Annalen wälzen, um herauszufinden, wann ich zuletzt ein Kapitel mit dieser Geschwindigkeit geschrieben habe. Zwischen der ersten und der letzten von insgesamt 35 Seiten liegen ganze sechs Tage: Ein Triumph des T12, des von mir für den Tintenzirkel eingeführte Großkampfschreiben, bei dem ich mir das Ziel gesetzt habe, in diesem Jahr 400.000 Wörter zu schreiben, das sind geschätzt gut anderthalbtausend Seiten, und dabei <em>Falkenwinter</em> und <em>Zornesbraut</em> fertigzustellen. Zumindest was den Monat Januar angeht, habe ich mein Ziel erreicht, angefangen damit, daß endlich wieder Bewegung in die Chroniken gekommen ist. Und an <em>Falkenwinter</em> habe ich in diesem Jahr schon mehr geschrieben als im ganzen letzten. So soll es weitergehen.<br />
Und wer nun denkt, ich bin endgültig dem Wahnsinn anheimgefallen: Der kennt Varyn noch nicht. Keine Angst, dieses Kapitel hilft weiter, denn selten hat sich Varyn zuletzt dermaßen varynig verhalten. Lebensüberdruß? Weltschmerz? Alles vorhanden. Es hat Spaß gemacht, das Kapitel zu schreiben und endlich die markigen Worte auszusprechen, die in keiner episch angelegten Fantasygeschichte fehlen dürfen: »Du bist auserwählt! Du mußt die Welt retten!« Ja, der arme Varyn. Kein Klischee bleibt ihm erspart, aber wie immer strampelt er gegen sein Schicksal an. Diesmal im wahrsten Sinne des Wortes…<br />
Und für alle, die wissen wollen, wie ein in sechs Tagen geschriebenes Kapitel im direkten Vergleich aussieht zu denen, die zwei Jahre gedauert haben, findet hier das <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.elomaran.de/falkenwinter/02_leben.php');"  href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/02_leben.php">Zweite Kapitel</a>. 
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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/01/Zombies-sind-die-neuen-Engel!.php" rel="alternate" title="Zombies sind die neuen Engel!" />
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        <published>2010-01-29T09:40:00Z</published>
        <updated>2010-01-29T18:19:52Z</updated>
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        <title type="html">Zombies sind die neuen Engel!</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Nein, ich habe das Erste Buch nicht in <em>Zombieschatten</em> umbenannt. Und aus den Engelsgeborenen werden auch keine Zombiegeborenen. Aber während Christoph <em>Plants vs. Zombies</em> spielt und der halbe Tintenzirkel für Zombies schwärmt, habe ich nun auch einen in den Elomaran-Chroniken. Ihr kennt ihn. Er heißt Varyn.<br />
Varyn war noch nie ein pflegeleichter Charakter. Schon früher hat er durch mangelnden Lebenswillen geglänzt, aber jetzt, wo er sich den Tod seiner ganzen Familie zulasten legt, ist wirklich gar nichts mehr mit ihm anzufangen. Mitglieder der königlichen Familie haben ihn aus seinem Tal verschleppt? Ach, das interessiert doch nicht. Sie unterstellen ihm, er könnte ein feindlicher Spion sein? Was soll&#8217;s. Sie haben Angst, daß er die Macht an sich reißt und ihr Haus umstürzt und stecken ihn darum lieber in den Kerker als in ein Gästezimmer? Ja und - Wirklich, mit Varyn ist nicht mehr viel los.<br />
So desinteressiert ist er an allem, was um ihn herum vorgeht, daß ich jetzt gezwungen bin, ein für die Mitte des Buches geplantes Plotelement vorzuziehen - denn wenn ich Varyn jetzt nicht mit Gewalt dazu bringe, der Geschichte um ihn herum irgend eine Aufmerksamkeit entgegenzubringen, kann ich mein Buch vergessen. Also bekommt Varyn jetzt, und nicht erst in hundert Seiten, Besuch vom Dämmervogel. Das ist infofern praktisch, als daß die ja überall erscheinen kann, hauptsache Varyn ist in Gedanken oder schlecht drauf oder im Koma. Er freut sich nicht gerade, sie zu sehen, schließlich denkt er ja - nicht zu Unrecht - daß die Schicksalsschwestern die Bergsenkung verursacht haben, aber er hat keine Wahl, er muß sich anhören, was sie zu sagen hat.<br />
Und danach wird er sie zwar erst Recht hassen, aber dafür ist er dann wieder Wachs in meiner Hand und wird alles, aber auch wirklich alles tun, was von ihm verlangt wird. Was bedeutet, daß er im Endeffekt dann immer noch ein Zombie ist. Aber immerhin ein gutaussehender. 
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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/01/Erstes-Kapitel-Voruebergehend-Verwitwet.php" rel="alternate" title="Erstes Kapitel: Vorübergehend Verwitwet" />
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        <published>2010-01-25T16:09:02Z</published>
        <updated>2010-01-25T16:25:08Z</updated>
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        <title type="html">Erstes Kapitel: Vorübergehend Verwitwet</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Nur drei Tage, nachdem ich verkündet habe, die Geschichte jetzt direkt am PC zu schreiben und nicht mehr per Hand in geheiligte Collegeblöcke, trägt der gute Vorsatz schon die ersten Früchte. Jeder der drei Tage war erfolgreich, und insgesamt sind so achtzehn Seiten zusammengekommen (wobei <em>Seite</em> in diesem Fall eine Normseite von dreißig Zeilen à 60 Anschlägen bedeutet und auch zukünftig nur noch in dieser Bedeutung verwendet werden soll), mit denen ich endlich das erste Kapitel von <em>Falkenwinter</em> fertiggeschrieben habe.<br />
Es war ein Kapitel, das mich vor ungeahnte Anforderungen gestellt hat: So mußte ich mir eingestehen, daß ich mich zwar in die verschiedendsten Männer hineindenken kann, nicht ohne weiteres jedoch in eine schwangere Frau. Was sollte ich tun? Ich habe fürs erste darauf verzichtet, mich schwängern zu lassen, aber im wahrsten Sinne des Wortes auf meinen Bauch gehört. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob mir die Darstellung und Gefühlswelt Hanas gelungen ist, oder ob ich für die Zukunft die schwangeren Frauen den schreibenden Müttern überlassen sollte. Es hat jedenfalls dazu geführt, daß ich mich mit dem Kapitel nicht so ganz wohl fühle. <br />
Aber jetzt geht es endlich mit Varyn weiter, der ist keine Frau und nicht schwanger und hat einen Dachschaden und sollte mir darum beim Schreiben so einfach fallen wie nur was. Bis es soweit ist, wird nicht viel Zeit vergehen: Ich nehme das neue Kapitel gleich heute in Angriff, und geplant ist auch, daß es nicht gar so lang werden soll wie das Erste und der Prolog - aber versprechen kann ich nichts, und bis dahin gibt es hier zumindest ab jetzt das <a onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/extlink/www.elomaran.de/falkenwinter/01_hana.php');"  href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/01_hana.php">Erste Kapitel</a>. 
            </div>
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        <dc:subject>Online</dc:subject>

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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/01/Das-Ende-einer-AEra.php" rel="alternate" title="Das Ende einer Ära" />
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            <name>Elomaran</name>
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        <published>2010-01-22T17:39:54Z</published>
        <updated>2010-01-24T11:27:55Z</updated>
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        <title type="html">Das Ende einer Ära</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ich habe lange mit mir gerungen. Wenn es nach mir ginge, müßten alle Dinge so bleiben, wie sie sind, und so ablaufen, wie sie es immer getan haben, zumindest in meinem Umfeld. Ich bin nicht autistisch, aber zumindest ritualfixiert. Mit Änderungen tue ich mich schwer, aber manchmal muß es einfach sein. Vor allem dann, wenn es so, wie es war, nicht mehr weitergeht.<br />
Die ersten Umstellungen habe ich offenbar noch ganz gut hinbekommen - Anfangs habe ich meine Romane in Schulhefte geschrieben, dann in schwarze Chinakladden mit roten Ecken, und ab der Oberstufe, also ca. 1991, dann in Collegeblöcke. Und Collegeblöcke blieben es dann auch. Der Grund dafür war praktisch: Ich habe viel in der Schule geschrieben und während Univorlesungen, und da ich während meiner Zeit in Köln weder Führerschein noch Auto besaß, sind viele Seiten auch in Straßenbahnen entstanden und in Nah- und Fernverkehrszügen. Ich hatte zwar irgendwann einen Computer, so ab 1995, aber zumindest für alles, wobei ich mich außerhalb des Hauses befang, kam ich um meine Collegeblöcke nicht herum.<br />
Während meiner Ausbildung zur Buchhändlerin hatte ich schier unbegrenzten Zugriff auf Collegeblöcke mit Werbeaufdruck für meinen Laden. Das war mein Glück, und mein Verhängnis. Denn als ich im Februar 2000 in einer Straßenbahn spontan mit der Arbeit an <em>Engelsschatten</em> anfing, nahm ich zuhause einen nagelneuen Block und übertrug die Seiten dorthinein, statt sie wie ein normaler Mensch am PC abzutippen. Von da an schleppte ich diesen Block mit mir herum, und als er voll war, seine Nachfolger, und je mehr Seiten per Hand entstanden, desto mehr wurde ich an diese Collegeblöcke gebunden, bis es nicht mehr anders ging. <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/01/Das-Ende-einer-AEra.php#extended">"Das Ende einer Ära" vollständig lesen</a>
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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2009/10/Einmal-Frankfurt-und-zurueck.php" rel="alternate" title="Einmal Frankfurt und zurück" />
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            <name>Elomaran</name>
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        <published>2009-10-20T20:03:59Z</published>
        <updated>2009-10-21T21:19:28Z</updated>
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        <title type="html">Einmal Frankfurt und zurück</title>
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                Ich war schon mal in Frankfurt auf der Buchmesse, vor zehn Jahren, als ich als Buchhandelsauszubildende mit meiner Berufsschulklasse da war. Sie hat Eindruck auf mich gemacht, aber nicht den Besten - ich erinnere mich an wehe Füße, an tonnenweise Verlagsvorschauen, die ich ein Vierteljahr später ungelesen entsorgt habe, und an kein einziges Buch, das es geschafft hätte, mich aus der Masse heraus anzusprechen. Dementsprechend gering war eigentlich mein Interesse, da noch einmal hinzufahren. Zumindest, um mir Bücher anzusehen. Aber jetzt bin ich ja keine Buchhändlerin mehr, und als Bibliothekarin habe ich mit Dingen zu tun, die nichts mit der Buchmesse zu tun haben - aber ich bin eine Autorin, eine, die einen Agenten hat.<br />
Meine Agenten waren schon Anfang des Jahres auf der Leipziger Buchmesse und haben dort die Elomaran vorgestellt, und das Verlagsintersse, das dort durchaus vorhanden war, hat mich doch sehr hoffnungsvoll gestimmt. Anfang letzter Woche bekam ich eine Mail von der Agentur mit einer Einladung, sie am Samstag auf der Buchmesse zu treffen - und ich konnte nicht nein sagen. Schließlich will ich meine Agenten endlich einmal persönlich kennenlernen, und von Aachen nach Frankfurt ist es nicht so weit wie nach München, selbst wenn noch Eintrittsgeld dazukommt. Ich habe also zugesagt.<br />
Was dann kam, war eine Tour de Force, wie ich sie mir nicht öfter als einmal im Jahr antun mag, aber jede Sekunde davon hat sich gelohnt. Angefangen hat es mit einem Wecker, der um halb fünf in der Früh ging und mich um viertel vor fünf in der Küche mit müden Augen zum Kaffeekochen schlurfen ließ. Um halb sechs saß ich dann im Auto und war glücklich, nicht selbst fahren zu müssen - Christoph, gepriesen sei er, kann zu jeder Tages- und Nachtzeit fahren. Und an diesem Tag sollten wir beides brauchen. <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2009/10/Einmal-Frankfurt-und-zurueck.php#extended">"Einmal Frankfurt und zurück" vollständig lesen</a>
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