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    <title type="html">Tage voller Engel - Das Elomaran-Blog</title>
    <subtitle type="html">Das Elomaran-Blog. Mein Autorentagebuch mit allem Freud und Leid, das ich durch die Arbeit an diesem Epos gewinne und erleide. Auch die erste Anlaufquelle, um sich &amp;uuml;ber den Stand der Dinge und wichtige Neuigkeiten zu informieren.</subtitle>
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        <published>2011-07-16T02:39:49Z</published>
        <updated>2011-07-16T03:06:41Z</updated>
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        <title type="html">Varyn - eine Rand-Erscheinung?</title>
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                Ich hab ihn ja herzlich gern, den Varyn. Er ist ein schmucker Bursche und kann als männliches Size-Zero-Model über den Laufsteg flanieren, aber er hat mehr zu bieten als nur ein gutes Aussehen und ein paar Pfund zu wenig auf den Rippen. Er ist ein ausgefeilter Charakter, auf den ich stolz bin, auch wenn er manchmal ein bisschen zu extrem geraten ist - muss er denn wirklich essgestört sein <em>und</em> an Wahnvorstellungen leiden <em>und</em> ein Alkoholproblem haben? Darüber lässt sich sicher streiten. Meine Sorge bei Varyn sind anderer Natur: Ich habe Angst, dass er einem anderen literarischen Charakter zu sehr ähneln könnte - und dieser andere Charakter stammt nicht von mir.<br />
Ich würde mich daher sehr freuen, mal ein Feedback zu <em>Dämmervogel</em> und <em>Falkenwinter</em> zu bekommen von jemandem, der mit Robert Jordans <em>Wheel of Time</em>-Zyklus vertraut ist. Ja, ich weiß, ich reite dauernd auf Jordan rum, weil er gestorben ist, bevor er sein Epos abschließen konnte und so, aber der Hauptgrund ist, das dies der letzte große Fantasyzyklus ist, den ich gelesen habe, zumindest bis mir nach Buch Sieben die Bücher ausgingen und man jahrelang auf den nächsten Band warten musste. Seit ca. 1999/2000 habe ich also selbst nichts mehr davon gelesen, aber mein Freund hat sich bestimmt dreimal durch alle erschienenen Bände gearbeitet und ist auch auf dem aktuellen Stand - ja, das wurmt, wenn der eigene Freund lieber dreimal (!) zehntausend Seiten eines anderen Kerls liest, als zwei kleine Bücher der eigenen Freundin. Aber vielleicht gibt es ja hier im Blog auch jemanden, der mir beruhigend sagen kann, dass Varyn doch ganz, ganz anders ist als Rand al&#8217;Thor. <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2011/07/Varyn-eine-Rand-Erscheinung.php#extended">"Varyn - eine Rand-Erscheinung?" vollständig lesen</a>
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        <dc:subject>Geschichte</dc:subject>

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        <published>2011-07-15T01:26:27Z</published>
        <updated>2011-07-15T01:51:20Z</updated>
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        <title type="html">Geschüttelt, nicht gerührt</title>
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                Es wird nicht einfacher, auch wenn man es aufschiebt. Die Umstrukturierung der Chroniken hat mich jetzt also eingeholt. Die ersten vier Bücher lasse ich erstmal so stehen, wie sie sind: Als vier Bücher, nicht als zwei. Aber das ändert nichts daran, dass <em>Zornesbraut</em> jetzt nicht mehr nur Alexanders Teil der Geschichte erzählt, sondern auch Varyns. Was Alexander angeht, so habe ich vier Kapitel und einen Prolog, aufgeteilt auf zwei Schauplätze. Als wäre das nicht schon verzwickt genug, muss ich jetzt so liebevoll, als würde ich einen Marmorkuchen anrühren, Varyns Geschichte druntermischen. Davon ist ein Kapitel fertig, ein zweites in Arbeit, und die sind nicht mit Eins, Zwei, Drei nummeriert, sondern mit A und B, damit ich in Ruhe überlegen kann, an welchen Stellen ich sie unterrühre. <br />
Grundsätzlich habe ich zwei Möglichkeiten: Die erste ist, alle Kapitel, unabhängig von Handlungszweig und Schauplatz, in eine chronologische Reihenfolge zu bringen, auch wenn das bedeutet, dass sich Alexanders mit Varyns Geschichte, Indiradin mit Koristan mit Doubladir mit Elysir munter abwechselt und dem Leser die Ohren flattern, wenn er nicht genau aufpasst, wo und wer er gerade ist. Das klingt jetzt schlimmer als es ist, denn die Kapitel sind lang, so dass der Leser schon die Gelegenheit hat, sich auf die jeweils neue Situation einzustellen. Robert Jordan ist ähnlich vorgegangen, aber ich glaube, dass die Leser seinen <em>Wheel of Time</em>-Zyklus nicht wegen der verzettelten Handlung geliebt haben, sondern trotzdem.  <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2011/07/Geschuettelt,-nicht-geruehrt.php#extended">"Geschüttelt, nicht gerührt" vollständig lesen</a>
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        <dc:subject>Plot</dc:subject>

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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2011/07/Dreizehntes-Kapitel-Am-Ende-der-Nacht.php" rel="alternate" title="Dreizehntes Kapitel: Am Ende der Nacht" />
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        <published>2011-07-14T10:56:00Z</published>
        <updated>2011-07-15T01:07:12Z</updated>
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        <title type="html">Dreizehntes Kapitel: Am Ende der Nacht</title>
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                Und so geschah es im November 2010, dass mir so die Lust auf meine Engel verging, dass ich noch nicht einmal mehr das finale Kapitel von <em>Falkenwinter</em>, wiewohl gut gelungen und fertig, auf die Webseite hochladen mochte. Warum, das kann ich heute nicht mehr sagen, ob mir kein Titel eingefallen war oder ich mir keine passende Zusammenfassung aus den Fingern saugen konnte, aber es blieb liegen, und liegen, und liegen. Jetzt, wo die Arbeiten wieder vorangehen, habe ich also endlich das vierte Buch abgeschlossen, und ehe ich mich ganz auf die Arbeit an <em>Zornesbraut</em> stürze, muss ich doch zuerst mit den Altlasten abschließen.<br />
Zugegeben, ich hatte keine Ahnung mehr, was in dem Kapitel passiert, also habe ich es heute noch einmal gelesen. Und ich muss sagen: Wow! Das ist mal echt ein krönender Abschluss! Ich lobe mich ja oft und gerne, aber da ich mich erinnerte, was für eine Qual es war, dieses Kapitel in weniger als einer Woche runterzuschreiben, war ich doch erstaunt, wie gut es doch geworden ist. Zu meinen Stärken gehört sicher, abgedrehte Rituale zu erfinden, weswegen die <em>Chroniken der Elomaran</em> in einer Welt spielen, die in ihren Ritualen regelrecht erstarrt ist. Zum Glück hat Varyn noch viele Länder zu erobern, und ich werde ihn dann noch ganz oft krönen dürfen und mir für jedes Land neue Rituale ausdenken können - in Doubladir wird natürlich Blut vergossen, es qualmt und blitzt, und ein paar wahrhaftige und weniger wahrhaftige Engel dürfen auftreten: Das ist ein Finale nach meinem Geschmack. Und wenn man bedenkt, dass es für zwei Bücher zu reichen hat - <em>Dämmervogel</em> und <em>Falkenwinter</em> werden nach der Neukonzipierung nur noch ein Band sein - kann es gar nicht bombastisch genug sein. <br />
Und so habe ich jetzt endlich meinen Frieden gemacht mit Varyn und den Engeln und präsentiere mit stolzgeschwellter Brust: Das <a class="text" href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/13_kroenung.php">Dreizehnte Kapitel</a>. 
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        <dc:subject>Online</dc:subject>

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        <published>2011-07-12T12:12:00Z</published>
        <updated>2011-07-13T06:15:50Z</updated>
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        <title type="html">Das Ende einer Ära II</title>
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                Manchmal ändern sich Dinge. Das kann gut sein oder schlecht, und man muss nicht alles mitmachen. Aber manchmal kommt es vor, dass man sich gegen Dinge stemmt, die nicht aufzuhalten sind. Dann kann man den Kopf in den Sand stecken und so tun, als wäre nichts passiert, und einfach so weitermachen wie bisher, während sich der Rest der Welt weiterdreht. Das habe ich getan, dreizehn Jahre lang - aber irgendwann kommt der Moment, da knicke auch ich ein. Ich will eine professionelle Schriftstellerin sein. Und gibt es etwas Unprofessionelleres als Rechtschreibfehler? Daher ist mein Entschluss gefallen. Der Widerstand war toll, aber Regeln sind Regeln: Und so wechsle jetzt auch ich zur Neuen Deutschen Rechtschreibung.<br />
Das ist ein Schritt, der mir schwerfällt, und das hat nicht nur mit Trotz zu tun. Ja, ich bleibe dabei, ich mag die Neuschreibung nicht. Ich halte sie für inkonsequent - wenn sie den Stengel zum Stängel machen mit der Begründung, immer nach dem Wortstamm zu gehen, und der ist &#8216;Stange&#8217;, warum schreiben sie die Eltern dann nicht ebenfalls mit Ä, wo es doch von &#8216;alt&#8217; kommt? Aber vor allem hat es lange gedauert, bis ich überhaupt die Alte Rechtschreibung drauf hatte. Ich habe als Kind viel zu schnell lesen gelernt und denn Sinn eines Wortes erfasst, bevor ich mir das Schriftbild einprägen konnte. Während der Grundschule habe ich fast ausschließlich phonetisch geschrieben, nicht aufgrund einer Rechtschreibschwäche, aber weil ich keine Lust hatte, mich hinzusetzen und Wort für Wort auswendig zu lernen, wenn es doch auch so ging. Tatsächlich war meine Rechtschreibung im Englischen deutlich besser, weil die Wörter da alle neu waren - während mir mein Deutschlehrer im fünften Schuljahr, der von meinem Berufswunsch Schriftstellerin wusste, riet, mir eine Sekretärin zuzulegen (das war 1985. An die »Duden Rechtschreibkorrektur für Word« dachte damals noch keiner).<br />
Richtig schreiben gelernt habe ich dann auf die harte Weise, und den besten Effekt hatte letztlich Microsoft Word ab Version 1997 - wenn frisch getipptes Wort vor deinen Augen rot unterschlängelt wird, hat das schon eine gewisse Lernwirkung. Das hilft auch bei Flüchtigkeitsfehlern, derer ich wider besseres Wissen hunderte mache, aber schnell korrigiere, und auch bei Wörtern, deren Schreibweise ich mir nie richtig habe merken können wie &#8216;bequem&#8217; (was ich immer mit H schreiben will) oder &#8216;allmählich&#8217;, das ich anfangs noch so falsch geschrieben habe, dass die Rechtschreibprüfung das Wort nicht mal erkannt hat. Und dann, endlich, als die Rechtschreibung saß, zog man mir den Boden unter den Füßen weg und ordnete eine NEUE Rechtschreibung an. Ohne mich. Abgelehnt. <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2011/07/Das-Ende-einer-AEra-II.php#extended">"Das Ende einer Ära II" vollständig lesen</a>
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        <published>2011-07-11T19:26:00Z</published>
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        <title type="html">Und dann war Sense</title>
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                Das letzte Jahr hat mir eine Tour de Force beschert. Es ging auf und ab für die Elomaran - erst das Interesse mehrerer größerer Verlage, dann die Absagen dazu. Dann das Interesse eines kleineren Verlags, das soweit ging, dass der Verleger meinen Agenten schon nach einem Vertragsentwurf gefragt hat, und damit endete, dass der Verlag auf Tauchstation ging und keinerlei Mails, Anfragen oder sonstiges mehr beantwortet hat. Wir haben nie mehr davon gehört. <br />
Zur guter Letzt das Interesse eines sehr netten, aber auch wirklich sehr kleinen Verlags, der die Elomaran gern genommen hätte - aber ob ich jetzt größenwahnsinnig bin oder nicht, ich möchte für diese Geschichte etwas größeres, nicht nur für mein Ego, sondern auch aus finanziellen Gründen. In den Chroniken steckt die Arbeit von inzwischen elf Jahren, und wenn ich schon einen Weltbestseller landen müsste, um mit einem halbwegs erträglichen Stundenlohn da rauszukommen, möchte ich doch zumindest ein bichen davon haben. Ich habe kein Problem damit, ein einzelnes Buch in einem kleinen Verlag zu veröffentlichen, aber mich mit einen Mindestens-Fünfbänder auf Jahre an Kleinstverlage binden, das ist für mich ein zu großer Schritt. Ich will auf die Dauer vom Schreiben leben können. So war es an der Stelle dann ich, die den Rückzieher gemacht hat.<br />
Und parallel zu dem Ganzen habe ich geschrieben wie eine Wilde, Kapitel um Kapitel, um <em>Falkenwinter</em> endlich fertig zu bekommen, und das, bevor der Nanowrimo anfing. Das habe ich geschafft. Und wo ich gerade dabei war, habe ich im Nanowrimo und im drauf folgenden Dezember innerhalb von nur sechs Wochen ein ganz und gar großartiges Jugendbuch geschrieben, <em>Geigenzauber</em>, auf das ich sehr stolz bin und mit dem die Agentur gerade auf Verlagssuche ist. Die Elomaran ruhen derweil, was das Vermittlungsgeschäft angeht - sie sind erst einmal »durch«, müssen ein paar Jahre ruhen, bis die Verlage, die sie jetzt abgelehnt haben, wieder dran interessiert sein können, und müssen derweil endlich von zehn auf fünf Bände umgebrochen und neukonzipiert werden&hellip;  <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2011/07/Und-dann-war-Sense.php#extended">"Und dann war Sense" vollständig lesen</a>
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        <published>2010-11-01T00:39:08Z</published>
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        <title type="html">Klappe zu und fertig II</title>
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                <em>Falkenwinter</em> ist fertig. Das Buch, in dem nur sehr wenige Falken vorkommen und fast noch weniger Winter, da ich es auf halbem Weg von seiner Selbständigkeit befreit und zur zweiten Hälfte von <em>Dämmervogel</em> gemacht habe, hat um drei Minuten vor Mitternacht seinen letzten Satz bekommen, weswegen ich eigentlich jetzt auch sagen könnte: <em>Dämmervogel</em> ist fertig, diesmal aber wirklich. Stimmt so noch nicht ganz, ehe ich die beiden Teile zu einem Ganzen zusammensetzen kann, muß ich erst aus dem schönen langen Prolog von <em>Falkenwinter</em> ein gewöhnliches Kapitel machen, was nicht so leicht wird, wie es klingt. Aber erstmal, ehe ich mit dem großen Überarbeiten anfange, werde ich feiern und dann einen gemütlichen Nanowrimo schreiben.<br />
Mein Ziel aus dem Blutspakt habe ich erreicht, zumindest den schaffbaren Teil davon. Das Vierte Buch sollte im Oktober fertig werden, und es <em>ist</em> im Oktober fertig geworden, auf drei Minuten genau. Was die <em>Gauklerinsel</em> angeht, deren Fertigstellung steht mir noch ins Haus, und das parallel zum Nanowrimo hinzubekommen wird eine Menge Arbeit, aber ich habe extra keinen Termine im November außer einem dreißigtägigen Date mit meinem Laptop, und ich traue mir zu, das zu schaffen. Hängt zwar nicht der Weltfrieden von ab, aber der meiner Seele, der mir manchmal noch wichtiger ist. <br />
Aber das alles hat Zeit bis morgen. Diese Nacht gehört für mich noch zu dem Tag, an dem ich ein »Ende« unter ein Manuskript setzen durfte, und dementsprechend wird erstmal gefeiert, im bescheiden Rahmen mit mir selbst. Im kommenden Jahr, voraussichtlich, es sei denn, ich komme schon im Dezember dazu, geht es dann weiter mit <em>Zornesbraut</em>, das gehörig durcheinandergewirbelt werden muß und neue Kapitel, die vor und zwischen die vorhandenen geschoben werden, um Varyns Geschichte jetzt tatsächlich mit Alexanders zu verknüpfen. Da steht mir noch viel Arbeit ins Haus. Aber egal. Heute zählt nur eines: <em>Falkenwinter</em>, nach nur rund zweieinhalb Jahren, ist fertig. Punkt. 
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            <name>Elomaran</name>
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        <published>2010-10-28T13:25:00Z</published>
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        <title type="html">Zwölftes Kapitel: Zwischen braun und grün</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Vielleicht sollte ich bei diesem Kapitel schnell darauf eingehen, daß der Titel keine politische Aussage beeinhaltet, vor allem keine, die meine persönliche Tendenz darstellt (braun ganz sicher nicht!) - es geht vielmehr um Dannens Augenfarbe. Ja, manchmal bin ich hintergründig. Hier ist es also, das vorletzte Kapitel von <em>Falkenwinter</em>. Und damit bleibt mir nicht mehr viel übrig, als auch noch eben den Schluß zu schreiben.<br />
Dieses Kapitel hat einer meiner seltenen Action-Szenen, wobei ich manchmal schon glaube, soviel wie meine Charaktere reden, ist es eine Action-Szene, wenn sie mal drei Schritte dabei tun, aber hier wird richtig gekämpft. So richtig, daß ich mal wieder völlig überfordert davon war und erst mal alles andere geschrieben habe, um dann, nach einem überaus aufschlußreichen Telefonat mit meinem persönlichen Schwertkampftelefonjoker Grey, auch noch den Kampf einzufügen. Er ist jetzt nicht direkt Das Duell Auf Den Klippen, sowas kann ich einfach nicht, Bewegungslegasthenikerin die ich bin, aber immerhin, sie bewegen sich und sind dabei bewaffnet.<br />
Wem ich jetzt mal wieder eigenen eigenen Blogeintrag widmen muß, ist Dannen - ein wandelndes Rätsel ist er mir, der Kerl, erst will er kein Held sein, dann versuche ich ihn zum Gegenspieler auszubauen, und das will er jetzt auch nicht. Daß er dabei selbst nicht weiß, was er sein will, kann mir schnurz sein, aber zumindest ich selbst wüßte es doch gern. Und für alle, die da wie ich nach der Wahrheit suchen, ist es nun hier, das <a href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/12_duell.php" class="text">Zwölfte Kapitel</a>. 
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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/10/Der-Fluegelschlag-eines-Schmetterling.php" rel="alternate" title="Der Flügelschlag eines Schmetterling" />
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        <published>2010-10-25T22:59:24Z</published>
        <updated>2010-11-01T02:11:01Z</updated>
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        <title type="html">Der Flügelschlag eines Schmetterling</title>
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                Meine große Liebe sind ja seit jeher, neben Wörtern und Büchern, Zahlen, manchmal sogar an erster Stelle. Aber seit ich mich beruflich mit ihnen beschäftige, mache ich nicht mehr dauernd lange Statistiken hier im Blog - zumindest müssen sie nicht mehr alles Vierteljahr sein. Trotzdem, hier ist ein kleines Stück Statistik, eingehüllt in Schokolade und Zuckerguß und was kleine Mädchen sonst noch gern haben, in Gestalt eines Schmetterlings. Ich habe ihn Anfang des Jahres eingerichtet, als ich davon ausging, daß <em>Falkenwinter</em> ungefähr 500 Seiten lang werden würde, und von dann an hat er mich mit seinem pastellfarbenen Flügelschlag begleitet. Bis gestern, denn da ist er ins Ziel geflattert und sogar ein Stückchen darüber hinaus.</p><p style="text-align: center;"><img border="0" src="http://tickers.TickerFactory.com/ezt/t/wACnFF9/blk-counter.png"></p><p>Im gleichen Atemzug habe ich das zwölfte Kapitel zuende geschrieben, und nun bin ich wirklich auf der Zielgeraden angekommen. Sechs Tage bis zum Ende des Monats, zirka dreißig Seiten bis zum Ende des Buches: Das ist zu schaffen, und sogar gut, wenn ich so weiterarbeite wie jetzt. Von dem Gedanken, auch noch die <em>Gauklerinsel</em> bis dann fertigzuschreiben, muß ich mich wohl verabschieden und in die Verlängerung gehen, aber immerhin, ein Ziel ist schaffbar. Und das verdanken wir alles diesem kleinen rosa Schmetterling.<br />
 
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        <dc:subject>Statistik</dc:subject>

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        <published>2010-10-24T13:30:23Z</published>
        <updated>2010-10-24T14:17:21Z</updated>
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        <title type="html">Elftes Kapitel: Mauern</title>
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                Manchmal kommt es vor, daß ich, obwohl ich sonst kontinuierlich schreibe, ein Kapitel nach hinten stelle, um ein anderes davorzuschieben. Zuletzt habe ich das in <em>Schwanenkind</em> getan, woran man sieht, daß es wirklich nur sehr selten vorkommt: Aber jetzt war es wieder soweit. Weil Mendrion nicht an Varyns Seite vor der Tür stehen kann, bevor er auf diese Seite übergelaufen ist, mußte die arme Hana mit ihrem Kapitel zwei Monate lang auf ihren Einsatz warten. Hier ist es nun.<br />
Hana ist leider arg passiv geworden. Da will man starke Frauen auftreten lassen oder zumindest interessante, und was macht Hana statt dessen? Läßt sich schwängern, läßt sich verheiraten, läßt sich schlagen, läßt sich einsperren, und definiert sich nur noch über das, was andere ihr antun. Wenn man sich mit ihr unterhalten will, hat sie kein anderes Thema als die Männer um sie herum - so einen Charakter will man schon nicht in anderleuts Büchern lesen müssen, geschweige denn in seinem eigenen auftreten lassen! Aber manchmal kommen die Dinge anders als geplant, und so ist die stolze Falknerin heute nur noch ein Schatten ihrer selbst; leider passiert so etwas nicht nur in Büchern.<br />
Und als ob das noch nicht ausreicht, was tut Hana, kaum daß man sie mal etwas eigenes tun läßt? Sie verliebt sich schon wieder. Dumme Ziege. Zumindest weiß sie noch nicht, was ich für die Zukunft mit ihr vorhabe, aber das wird uns nicht über ihr Verhalten in <em>Falkenwinter</em> hinwegretten, denn von dem Buch ist wirklich nicht mehr viel übrig. Zwei Kapitel fehlen noch, sie sind in Arbeit, nicht mehr lang hin bis zum großen Finale: Aber bis es soweit ist, folgt hier schon einmal, mit Postkarten aus der inneren Emigation, das <a href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/11_boykott.php" class="text">Elfte Kapitel</a>. 
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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/10/Du-weisst,-OpenOffice-hat-dich-durchschaut.php" rel="alternate" title="Du weißt, OpenOffice hat dich durchschaut…" />
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            <name>Elomaran</name>
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        <published>2010-10-23T21:41:15Z</published>
        <updated>2010-10-25T13:27:43Z</updated>
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        <title type="html">Du weißt, OpenOffice hat dich durchschaut…</title>
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                Eigentlich sollte es ein stolzer Moment werden. Eigentlich. Das letzte Kapitel von <em>Dämmervogel</em> wird in Angriff genommen. Nicht, daß das Vorletzte schon fertig wäre, nein, aber ich kann ja mit dem Letzten trotzdem zumindest schon mal anfangen. Ich eröffnete also eine neue Datei in OpenOffice, nahm das Template <em>Normmanuskript</em>, trug die Eckdaten in die Kopfzeile ein und machte mich stolz an die Worte »Dreizehntes Kapitel«. Zumindest hatte ich das vor. Statt dessen schlug die OpenOffice-Wortergänzung zu.<br />
<!-- s9ymdb:14 --></p><p style="text-align: center;"><img class="serendipity_image_center" src="http://blog.elomaran.de/uploads/prophetisch.png"  alt="Screenshot aus OpenOffice" title="Screenshot aus OpenOffice"></p><p><br />
Ja, es ist ein Varyn-Kapitel. Ja, Varyn hat ein Alkoholproblem. Aber woher weiß OpenOffice das? Wir hatten ja immer schon Spaß mit der OO-Rechtschreibkorrektur und den lustigen Vorschlägen, die sie immer wieder machte, aber dem habe ich jetzt einen Riegel vorgeschoben, da ich mir die Duden-Rechtschreibung geleistet habe. Irgendwann muß der Humor zurückstehen hinter dem Wunsch, weniger Fehler zu machen oder zumindest mehr von ihnen zu finden. Geht jetzt dafür der Spaß mit der OO-Wortergänzung los?<br />
Ich kann mich nicht erinnern, das Wort »kaputttrinken« mehr als einmal verwendet zu haben, und an der Stelle in <em>Dämmervogel</em>, wo ich mich daran erinnerte, steht es nicht mal in der Form, sondern als erweiterter Infinitiv mit »zu«, wo nimmt OpenOffice das also her? Das Wort »Kapitel«, das ich eigentlich schreiben wollte, kommt hingegen dauernd vor, in jedem Kapitel mindestens einmal. Aber vielleicht kennt mich OpenOffice einfach nur zu gut, oder wenn nicht mich, dann Varyn. Darauf einen Wodka! 
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        <dc:subject>Humor</dc:subject>

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        <published>2010-10-21T22:19:24Z</published>
        <updated>2010-10-25T08:11:58Z</updated>
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        <title type="html">Ein Pakt, in Blut geschrieben</title>
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                So groß waren meine Pläne für den Oktober: Weil ich im November wie in jedem Jahr am Nanowrimo teilnehmen will, was bedeutet, daß ich etwas völlig neues schreibe und meine anderen Projekte ruhen lasse, habe ich beschlossen, <em>Falkenwinter</em> noch im Oktober zuende zu schreiben. Und, wo ich gerade dabei bin, auch noch <em>Die Gauklerinsel</em>. Das bedeutet: Drei Kapitel Elomaran, sechseinhalb Kapitel Gaukler. Vielleicht etwas zu gewagt, und im Moment sieht es nicht aus, als ob ich beides noch schaffen kann. <em>Falkenwinter</em> liegt gut im Rennen, aber für das zweite Buch wird es vermutlich nicht mehr reichen. Und das ärgert mich.<br />
Der Hintergrund ist gar nicht so lustig: Es ist nämlich ziemlich schwer, wenn nicht ein Ding der Unmöglichkeit, als Erstautorin ohne vorherige Veröffentlichung gleich einen Verlagsvertrag für einen umfangreichen Zyklus zu bekommen, egal ob der nun zehn Bände hat oder nur fünf. Ich bin daher mit meiner Agentur übereingekommen, daß wir die Elomaran ein bißchen zurückstellen und statt dessen versuchen, mein Debüt mit einem Einbänder anzugehen. Ich weiß genau, welches Buch das sein soll: <em>Die Gauklerinsel</em> ist für mich im Moment das Beste, was ich jemals geschrieben habe. Sie hat nur einen Schönheitsfehler: Sie ist noch nicht fertig. <br />
Bis zur Buchmesse in Leipzig ist es noch ein paar Monate hin, aber bis dahin soll meine Agentur das Buch anbieten können, überarbeitet und perfekt. Überarbeiten geht nicht innerhalb von zwei  Wochen, dafür muß ich mehr Zeit einrechnen, und ehe ich überarbeiten kann, will ich das Wort »Ende« unter das Manuskript gesetzt haben. Die Agentur braucht auch Zeit, um das Buch präsentabel zu machen, Exposee aufzusetzen, etc. Also: <em>Die Gauklerinsel</em> muß fertig werden. <em>Falkenwinter</em> will ich nur aus den Füßen haben, schon weil es ursprünglich schon im Sommer fertig werden sollte. Aber das andere Buch ist essenziell. <br />
So bin ich also den Blutspakt eingegangen, zusammen mit drei anderen Autoren, die auch bis zum Monatsende ihren Roman fertighaben wollen. Wenn ich es gar nicht schaffe, darf ich keinen Nanowrimo schreiben, muß ihn aber trotzdem für den Tintenzirkel organisieren. Schaffe ich nur ein Buch statt beider, muß das andere parallel zum Nano fertigwerden, wird aber nicht auf die 50.000 Wörter Nanowrimo-Ziel angerechnet. Und danach sieht es im Moment aus. Warum muß ich mir nur immer dermaßen große Ziele setzen? 
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        <published>2010-10-21T10:50:23Z</published>
        <updated>2010-10-25T08:12:51Z</updated>
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        <title type="html">Autorenglück und Futterneid</title>
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                Ich habe mehr als eine schlechte Eigenschaft, aber eine, die doch ziemlich häufig von anderen enttarnt wird, ist mein Futterneid. Vielleicht kommt das, weil ich so viele Geschwister habe und immer Angst haben mußte, daß die mir was wegessen, aber auch wenn ich das gar nicht will und es meinem Bestreben, ein paar Kilos loszuwerden, entgegenwirkt, achte ich doch immer sehr darauf, beim Essen nicht zu kurz zu kommen. Einem meiner Meerschweinchen ist sein Futterneid zum tödlichen Verhängnis geworden, weil es wohl Angst hatte, wenn es zu lang überlegt, ob dieser saftige Efeu genießbar ist, fressen ihm die anderen den weg - aber habe ich daraus gelernt? Nein. Ich achte immer noch mit Argusaugen darauf, daß ich auch wirklich das größte Stück vom Kuchen bekomme. Es ist lästig und garstig, aber so bin ich nun mal.<br />
Aber als Autorin ist das bei mir etwas ganz anderes. Eine Autorin, die ich über alles schätze und herzlich lieb habe, hat das große Los gezogen. Wirklich. Sie hat binnen kürzester Zeit zwei Buchverträge bekommen - eigentlich sogar drei, denn der zweite beinhaltet nicht nur einen Toptitel im Hardcover, sondern auch einen Folgevertrag für ein noch zu schreibendes Buch. Es ist das, was jeder von uns gerne hätte, der als Autor groß rauskommen möchte. Doch so sehr ich es auch versuche, ich kann sie einfach nicht beneiden - ich freu mich nur. Wenn man mich fragt, ob ich gern an ihrer Stelle wäre, schüttel ich den Kopf, denn wenn ich an ihrer Stelle wäre, wär sie ja an meiner und hätte den tollen Vertrag nicht mehr, und dann wäre keinem von uns geholfen. Natürlich, ich hätte auch gern sowas. Aber selbst wenn ich im Restaurant sehe, daß die Frau am Nebentisch etwas extrem lecker aussehendes auf dem Teller hat, will ich ihn der nicht wegnehmen, und als Autorin ist das noch extremer. <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/10/Autorenglueck-und-Futterneid.php#extended">"Autorenglück und Futterneid" vollständig lesen</a>
            </div>
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        <dc:subject>Ich</dc:subject>

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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/10/Zehntes-Kapitel-Ein-kleiner-Leichenzug.php" rel="alternate" title="Zehntes Kapitel: Ein kleiner Leichenzug" />
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            <name>Elomaran</name>
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        <published>2010-10-20T15:07:41Z</published>
        <updated>2010-10-25T08:10:56Z</updated>
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        <title type="html">Zehntes Kapitel: Ein kleiner Leichenzug</title>
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                Es gibt ja manchmal Kapitel, da tue ich mich schwer, einen passenden Titel zu finden. Hier ist mit dem Zehnten Kapitel von <em>Falkenwinter</em> wieder so eins, diesmal, weil ich zwar einen optimalen Titel hatte - aber leider in der falschen Sprache. <em>Which side are you on?</em> - das wäre es gewesen, wie in dem guten alten Prostestsong. Leider gibt es von dem Lied zwar Übersetzungen, aber keine davon bringt es so schön knackig auf den Punkt als das englische Original, und der Wiedererkennungswert wäre dahin gewesen. Also, weg damit, weitersuchen. Durchgespielt habe ich dann noch <em>Seitenweise</em>, <em>Die Qual der Wahl</em>, <em>Stunde der Entscheidung</em>, und danach wurde es nur noch flacher und verriet zuviel. Also bin ich wieder aufs Volkliedgut ausgewichen und habe mich entschieden für <em>Ein kleiner Leichenzug</em> - wie im <em>Schön ist ein Zylinderhut</em>. Weswegen ich das jetzt als Ohrwurm habe.<br />
Aber zum Kapitel selbst, das ja wichtiger ist als sein Titel. Es ist entstanden, zwangsweise, als mir aufging, daß ich Hauptmann Mendrion irrtümlich aus der Geschichte ausgebaut hatte, und gibt ihm die Perspektive zurück. Und jetzt, wo es fertig ist, muß ich sagen, daß es ganz gut geworden ist. Nicht so geplant, aber wichtig - wenn ich das doch nur über alle meine Texte sagen könnte! Es gibt wieder absolute Unromantik zwischen Mendrion und Leota, eine unglaublich stimmungsvolle Szene vollter Totenmägde, Reden voller Glut und Feuer und noch vieles mehr, was das Schreiben zu einer erfreulichen Angelegenheit gemacht hat.<br />
Vor allem aber ist damit eine Lücke geschlossen, denn dieses Kapitel wurde quasi nachträglich eingeschoben: Das folgende Kapitel ist bereits fertig und wird in den nächsten Tagen online gehen, und dann ist es wirklich nicht mehr lang hin, bis ich das Wort »Ende« unter das Manuskript setzen kann - was tatsächlich noch in diesem Monat geschehen soll, meine Ehre hängt nämlich davon ab. Aber bis es soweit ist, ist hier erst einmal das <a class="text" href="http://www.elomaran.de/falkenwinter/10_leichenzug.php">Zehnte Kapitel</a>. 
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        <link href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/10/Zweimal-Frankfurt-und-zurueck.php" rel="alternate" title="Zweimal Frankfurt und zurück" />
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            <email>engel@elomaran.de</email>        </author>
    
        <published>2010-10-17T16:18:00Z</published>
        <updated>2010-10-19T22:47:15Z</updated>
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        <title type="html">Zweimal Frankfurt und zurück</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ein bißchen kürzer fällt er in diesem Jahr wohl aus, mein Bericht über meinen Besuch auf der Frankfurter Buchmesse, aber es war auch ein deutlich kürzerer Arbeitstag, dankenswerterweise: Weil an dem Wochenende die FilkContinental stattfand, die ich mir wie üblich nicht nehmen lassen wollte, schon weil ich dort einen Auftritt hatte, blieb mir nur einer der Fachbesuchertage, um meine Agenten zu treffen. Das ist etwas schwierig, denn an diesen Tagen treffen sich die Agenten sonst mit den Verlagen, und da will ich natürlich nicht zwischenfunken, es ist ja auch in meinem eigenen Interesse. Aber ich hatte Glück: Donnerstag um halb sechs - Abends! - war bei den Gröners noch ein Termin für mich frei.<br />
Hatten letztes Jahr noch Angst und Lampenfieber meine Vorbereitung bestimmt, ging das jetzt deutlich lockerer, ich wußte ja, was mich erwartet. Dafür stand ich vor einem neuen logistischen Problem: Als Bibliothekarin, Buchhändlerin und Autorin hatte ich eine dreifache Berechtigung, am Fachbesuchertag das Messegelände zu betreten, aber das galt nicht für meinen Freund, denn der ist Elektrotechniker. Aber ich wollte nicht ohne ihn fahren, und Klaus und Micha wollten ihn auch endlich mal kennenlernen, soviel wie ich immer von ihm rede, also wurde ein Plan geschmiedet: Christoph ist nun, zumindest in einem Schreiben meiner Agentur, ganz offiziell mein Co-Autor und damit selbstverständlich ein Fachbesucher. Oder so.<br />
Statt im Morgengrauen konnten wir gemütlich nach dem verspäteten Frühstück losfahren - mein erster »Termin« war nicht in Stein gemeißelt, sondern eine Verabredung mit meiner Autorenfreundin <a href="http://www.kerimaya.de" class="text">Kerimaya</a> alias Nina Behrmann, die ich ungeheuer gern treffe, auch wenn es letztlich Blödsinn ist, Hunderte von Kilometern zu fahren und pro Nase 28 Euro Eintritt zu zahlen, um jemanden zu treffen, der wie ich in NRW wohnt und mit einer guten Stunde Zugfahrt bequehm zu erreichen. Aber so ist nun mal die Magie der Buchmesse, man möchte dort auch die anderen Autoren treffen können und mit ihnen Neuigkeiten, geheime Details und Trends austauschen können.<br />
Ein wenig verspäteten wir uns wegen eines kleinen Staus, aber ich hatte Keris Nummer im Handy und konnte ihr Bescheid geben. Aber als wir im Shuttlebus vom Parkhaus zur Messe saßen, merkte Christoph, daß er seine Handys - Privat und Arbeit - im Auto liegengelassen hatte. Er wurde von mir mit den nötigen »Ich bin ein Fachbesucher, Jawohl!«-Papieren ausgestattet und fuhr mit dem Bus zurück, während ich Kontakt zu Keri aufnahm und einen Treffpunkt verabredete. Halle 3, Gang D, nah am Ausgang - das konnte nicht schwer zu finden sein, schon weil wir uns ja kennen und wissen, wie wir aussehen. Aber Pusteblume! (oder, wie Keri sagen würde, Gänseblümchen): Wir fanden uns nicht. <br />
 <br /><a href="http://blog.elomaran.de/archives/2010/10/Zweimal-Frankfurt-und-zurueck.php#extended">"Zweimal Frankfurt und zurück" vollständig lesen</a>
            </div>
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        <dc:subject>Agentur</dc:subject>

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            <name>Elomaran</name>
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        <published>2010-10-06T13:58:25Z</published>
        <updated>2010-10-06T14:24:35Z</updated>
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        <title type="html">Kein Futter für die Krake!</title>
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                Seit Januar 2006 habe ich die Statistiken und Besucherzahlen dieser Webseite mit Google Analytics ausgewertet. Ab sofort kommt diese Technik bei mir nicht mehr zum Einsatz; ich werde alle meine Webseiten auf Piwik umstellen und fange mit den Elomaran an. Beide Techniken, Google Analytics und Piwik, beobachten das Verhalten von Besuchern auf der Webseite - mit welchen Suchbegriffen sie kommen, welche Seiten sie sich ansehen, wie lang sie bleiben. Was ist also der Unterschied? Ist nicht das eine wie das andere, wenn es darum geht, Webseitenbesucher auszuspionieren?<br />
Nein, da ist ein gewaltiger Unterschied. Google sammelt diese Daten zentral. Nicht nur weiß niemand, was genau die damit machen - durch die Vielzahl an Seiten, die alle Google Analytics verwenden, kann ein einzelner Surfer bequem von Website zu Website verfolgt werden so und so ein genaues Profil erzeugt werden. Die Cookies, die dabei gesetzt und ausgelesen werden, bleiben auch nach dem Wechsel der IP erhalten und ermöglichen so die Langzeitüberwachung. Es ist möglich, Google Analytics auszusperren und sich nicht mehr auszählen zu lassen - und nachdem ich das für mich eingerichtet hatte, ging mir auf, daß ich nicht gleichzeitig meine Daten vor Google verstecken kann und die auf der anderen Seite mit den Daten meiner Besucher zu füttern.<br />
Natürlich bin ich neugierig. Ich will gern etwas über meine Gäste wissen, sehen, wie wohl sie sich auf der Seite fühlen, ob sie das finden, was sie suchen - die Logfiles meinen dazu: Nein, tun sie nicht, viele Suchmaschinengäste landen ohne Sinn und Verstand bei den Elomaran - und wie oft sie vielleicht schon vorher da waren. Und ich will etwas zum Lachen haben, also diese ganzen Suchbegriffe kennen. Dafür kommt jetzt Piwik zum Einsatz. Piwik habe ich auf meinem eigenen Server installiert. Die Daten, die gesammelt werden, landen also nicht in irgendwelchen anonymen Schlünden, sondern bleiben bei mir. <br />
Damit Transparenz herrscht, was für Daten genau das sind und was ich hinterher über meine Gäste weiß, habe ich Piwik jetzt so konfiguriert, daß die Ergebnisse von jedermann einzusehen sind. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, was ich von ihm weiß, kann das hier tun: <a class="text" href="http://www.elomaran.de/piwik/">Piwik-Dashboard</a>. Wem auch das zuviel ist und wer nicht ausgeschnüffelt werden will, auch nicht von mir, kann sich helfen, indem er im Browser Javascript deaktiviert. Damit sind dann die meisten Trackingseiten (auch Google) ausgeschlossen, allerdings funktionieren manche Webseiten dann auch nicht mehr. Für den Firefox-Browser gibt es zahlreiche <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/extensions/privacy-security/" class="text">Datenschutz-Addons</a>, mit denen man genau festlegen kann, welche Trackingscripte wo aktiv sein dürfen und wo nicht. Von den Elomaran-Seiten aus jedenfalls gehen keine Daten mehr an Google. Und bald auch nicht mehr von meinen anderen Seiten. 
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